Schweizerischer Arbeitgeberverband

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Arbeitsmarkt Positionen

Mit höherer Erwerbsbeteiligung der Frauen gegen Lohnunterschiede

Der Bundesrat will Unternehmen zu Lohnanalysen verpflichten und begründet dies mit dem unerklärten und in seinen Augen diskriminierenden Lohnunterschied zwischen Frauen und Männern von 7,4 Prozent. Die statistischen Auswertungen des Bundes sind jedoch unzureichend und rechtfertigen keinen staatlichen Eingriff in die Lohnpolitik der Unternehmen. Vielmehr besteht Handlungsbedarf in anderen Bereichen, um Frauen eine gleichberechtigte Teilnahme am Arbeitsmarkt zu ermöglichen.

Um Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern zu verringern, setzt der Bundesrat auf Lohnanalysen in den Unternehmen – und damit auf das falsche Pferd. Vom «unerklärbaren Lohnunterschied» gemäss den Auswertungen des Bundesamts für Statistik automatisch auf eine «Lohndiskriminierung» zu schliessen, ist nicht legitim. Denn mit der verwendeten statistischen Analysemethode können wichtige lohnrelevante Faktoren wie die effektive Leistung, Erwerbsunterbrüche oder der konkrete Tätigkeitsbereich nicht ausreichend erfasst werden.

Statt auf der Grundlage unzureichender statistischer Auswertungen in staatlichen Interventionismus zu verfallen, ist in anderen Bereichen anzusetzen. Die Arbeitgeber fordern in ihrer Position zur Lohngleichheit insbesondere, dass

Ihre Ansprechperson

Daniella Lützelschwab

Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)

daniella.luetzelschwab@arbeitgeber.ch

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