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«Pflästerli-Politik» fürs BVG: Nationalrat gefährdet Systembalance

25. September 2026 News

Der Nationalrat hat zwei Kommissionsinitiativen der SGK-N Folge gegeben, die den Sparbeginn in der beruflichen Vorsorge vorziehen, beziehungsweise die heutigen vier Gutschriftensätze auf zwei reduzieren wollen. Aus Sicht des Arbeitgeberverbands ist das Anliegen dahinter zwar nachvollziehbar, darf aber nicht gesondert angegangen werden, sondern muss in eine umfassende Betrachtung eingebettet werden. Werden Parameter in der beruflichen Vorsorge isoliert verändert, droht das System in Schieflage zu geraten, ohne dass ein klarer Mehrwert entsteht.

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Ständerat baut Möglichkeiten zur Weiterversicherung in der beruflichen Vorsorge nach Erreichen des Referenzalters aus

22. September 2026 News

Der Ständerat hat eine Motion angenommen, die die Weiterversicherung in der beruflichen Vorsorge nach Erreichen des Referenzalters erleichtern will. Künftig soll eine Weiterführung der Vorsorge auch bei einem Stellenwechsel, nach einem Erwerbsunterbruch oder bei einer Wiederaufnahme der Erwerbstätigkeit möglich sein, sofern dies im Reglement der Vorsorgeeinrichtung vorgesehen ist. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid des Ständerats.

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AHV2030: Arbeitgeberverband sieht im höheren Referenzalter den grössten Hebel für eine nachhaltige AHV-Reform

11. September 2026 Medienmitteilungen

Mit der Reform AHV2030 will der Bundesrat die finanzielle Lage der AHV langfristig stabilisieren. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes bleibt der vorliegende Vernehmlassungsentwurf weit hinter diesem Ziel zurück. In einer enttäuschend mutlosen Vorlage schreckt der Bundesrat davor zurück, strukturelle Massnahmen anzugehen und verschmäht damit den grössten Hebel zur Stabilisierung der Altersvorsorge: eine Erhöhung des Referenzalters. Zulasten des Wohlstands, des Standorts und der kommenden Generationen. Die Arbeitgeber fordern deshalb in ihrer Vernehmlassungsantwort eine grundlegende Überarbeitung der Vorlage.

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BVG-Kommission schiesst mit Mindestzinssatz über das Ziel hinaus

31. August 2026 News

Der BVG-Mindestzinssatz soll für das Jahr 2027 auf 1,75 Prozent erhöht werden. Diese Empfehlung legt die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge dem Bundesrat vor. Eine Erhöhung ist aus Sicht der Arbeitgeber zwar nachvollziehbar. Diese sollte aber in kleineren Schritten erfolgen, um dem begrenzten Spielraum der BVG-nahen Vorsorgeeinrichtungen und den Unsicherheiten infolge der geopolitischen Lage Rechnung zu tragen.

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Die 2. Säule funktioniert – dank Eigenverantwortung aller

16. Juli 2026 Meinungen Barbara Zimmermann-Gerster

Die berufliche Vorsorge modernisieren, der gestiegenen Lebenserwartung Rechnung tragen und die systemfremde Umverteilung von Jung zu Alt stoppen: Das waren die wichtigsten Anliegen der letzten BVG-Reform. Obwohl diese Reform 2024 gescheitert ist, geht die systemfremde Umverteilung gemäss Bericht der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge zurück. Zu verdanken ist dies der besseren Zinslage – und der Eigenverantwortung der Akteure. Auch andere Anliegen der Reform haben die Vorsorgeeinrichtungen inzwischen aufgenommen. Der Fokus der Politik liegt deshalb aktuell folgerichtig auf der finanziell kriselnden AHV.