Sozialpolitik
Altersvorsorge
AHV2030: Arbeitgeberverband sieht im höheren Referenzalter den grössten Hebel für eine nachhaltige AHV-Reform
11. September 2026
Medienmitteilungen
Mit der Reform AHV2030 will der Bundesrat die finanzielle Lage der AHV langfristig stabilisieren. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbandes bleibt der vorliegende Vernehmlassungsentwurf weit hinter diesem Ziel zurück. In einer enttäuschend mutlosen Vorlage schreckt der Bundesrat davor zurück, strukturelle Massnahmen anzugehen und verschmäht damit den grössten Hebel zur Stabilisierung der Altersvorsorge: eine Erhöhung des Referenzalters. Zulasten des Wohlstands, des Standorts und der kommenden Generationen. Die Arbeitgeber fordern deshalb in ihrer Vernehmlassungsantwort eine grundlegende Überarbeitung der Vorlage.
Sozialpolitik
Altersvorsorge
BVG-Kommission schiesst mit Mindestzinssatz über das Ziel hinaus
31. August 2026
News
Der BVG-Mindestzinssatz soll für das Jahr 2027 auf 1,75 Prozent erhöht werden. Diese Empfehlung legt die Eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge dem Bundesrat vor. Eine Erhöhung ist aus Sicht der Arbeitgeber zwar nachvollziehbar. Diese sollte aber in kleineren Schritten erfolgen, um dem begrenzten Spielraum der BVG-nahen Vorsorgeeinrichtungen und den Unsicherheiten infolge der geopolitischen Lage Rechnung zu tragen.
Sozialpolitik
Altersvorsorge
Die 2. Säule funktioniert – dank Eigenverantwortung aller
16. Juli 2026
Meinungen
Barbara Zimmermann-Gerster
Die berufliche Vorsorge modernisieren, der gestiegenen Lebenserwartung Rechnung tragen und die systemfremde Umverteilung von Jung zu Alt stoppen: Das waren die wichtigsten Anliegen der letzten BVG-Reform. Obwohl diese Reform 2024 gescheitert ist, geht die systemfremde Umverteilung gemäss Bericht der Oberaufsichtskommission Berufliche Vorsorge zurück. Zu verdanken ist dies der besseren Zinslage – und der Eigenverantwortung der Akteure. Auch andere Anliegen der Reform haben die Vorsorgeeinrichtungen inzwischen aufgenommen. Der Fokus der Politik liegt deshalb aktuell folgerichtig auf der finanziell kriselnden AHV.
Sozialpolitik
Altersvorsorge
Arbeitgeber lehnen dauerhafte Erhöhung der Mehrwertsteuer zur Finanzierung der 13. AHV-Rente ab
17. Juni 2026
Medienmitteilungen
Nach dem Ständerat hat heute der Nationalrat über den Vorschlag der Einigungskonferenz zur Finanzierung der 13. AHV-Rente beraten. Er stimmt einer dauerhaften Erhöhung der Mehrwertsteuer um 0,4 Prozentpunkte zu, lehnt höhere Lohnbeiträge jedoch ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst, dass der Nationalrat die Erwerbsarbeit nicht zusätzlich über höhere Abgaben belasten will. Doch auch eine dauerhafte Erhöhung der Mehrwertsteuer bringt volkswirtschaftlich unerwünschte Effekte mit sich. Die Wirtschaft lehnt diesen Vorschlag ab.
Sozialpolitik
Altersvorsorge
Keine Einigung bei der 13. AHV-Rente: Nun muss die Einigungskonferenz einen mehrheitsfähigen Finanzierungsvorschlag vorlegen
9. Juni 2026
News
Der Nationalrat wehrt sich weiterhin standhaft gegen höhere Lohnbeiträge zur Finanzierung der 13. AHV-Rente. Er spricht sich für ein Modell aus, das eine befristete Mehrwertsteuererhöhung bis Ende 2033 vorsieht. Auch die Wirtschaft trägt diese Finanzierungsvariante mit. Nach drei Debattenrunden, in denen keine Einigung zustande kam, berät nun die Einigungskonferenz, bestehend aus je 13 Mitgliedern aus Ständerat und Nationalrat, über eine Lösung.