Teilrevision stellt Betreuung der Lernenden im Betrieb während Krisenzeiten sicher
Nach dem Ständerat sagt nun auch der Nationalrat «Ja» zur Änderung des Arbeitslosenversicherungsgesetzes. Somit können Berufsbildnerinnen und -bildner sowie Praxisbildnerinnen und -bildner auch während Kurzarbeit ihren Ausbildungsaufgaben nachkommen.
| Nicole Meier
Was während der Covid-19-Pandemie bereits Usus war, ist nun auch noch gesetzlich verankert: Berufsbildnerinnen und -bildner sowie Praxisbildnerinnen und -bildner dürfen – auch während in ihrem Unternehmen Kurzarbeit gilt – Lernende weiter betreuen und ausbilden. Der Nationalrat sagt in der Herbstsession 2023 einstimmig «Ja» zur entsprechenden Änderung des Arbeitslosengesetzes (AVIG).
Die Arbeitgeber begrüssen diesen Entscheid: Diese Ausnahme ist zentral für die Ausbildung der Lernenden und die Berufslehre als Ganzes ein wichtiger Pfeiler der Schweizer Wirtschaft – sie muss deshalb auch in Krisenzeiten gefördert werden. Besonders erfreulich ist, dass bei der nun bestimmten Änderung des AVIG auch die Praxisbildnerinnen und -bildner in der Ausnahme eingeschlossen sind: Genau diese Erweiterung hatte der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) in seiner Vernehmlassungsantwort gefordert.
Ihre Ansprechperson
Nicole Meier
Ressortleiterin Bildung und Berufliche Aus- und Weiterbildung
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