Schweizerischer Arbeitgeberverband

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Arbeitsmarkt Vernehmlassungen

Anpassungen bei den FlaM gehen zu weit

Der Bundesrat will die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit (FlaM) optimieren und hat dazu verschiedene Gesetzesänderungen vorgeschlagen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt diese mehrheitlich ab: Die FlaM haben sich grundsätzlich bewährt. Auch ist der Zeitpunkt für Anpassungen – die zudem dem Wesen der flankierenden Massnahmen widersprechen – äusserst ungünstig.

Die flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit sollen mit Änderungen im Obligationenrecht (OR), im Bundesgesetz über die Allgemeinverbindlicherklärung von Gesamtarbeitsverträgen (AVEG) und im Entsendegesetz (EntsG) zwecks Missbrauchsbekämpfung weiter optimiert werden. Nachdem die FlaM sich jedoch grundsätzlich bewährt haben und seit ihrer Einführung bereits vier Mal verschärft wurden, ist diese erneute «Optimierung» nicht nachvollziehbar. Die vorgeschlagenen Änderungen stellen keine blosse Optimierung dar, sie gehen vielmehr über eine angemessene Missbrauchsbekämpfung hinaus.

Insbesondere spricht sich der Schweizerische Arbeitgeberverband in seiner Vernehmlassungsantwort gegen folgende Massnahmen aus:

Hinzu kommt, dass der Zeitpunkt der Vorlage angesichts der neuen Verfassungsbestimmung infolge der angenommenen Masseneinwanderungs-Initiative äusserst ungünstig ist. Es ist momentan unklar, wie es mit dem gesamten Freizügigkeitsabkommen grundsätzlich weitergeht.

Ihre Ansprechperson

Daniella Lützelschwab

Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)

daniella.luetzelschwab@arbeitgeber.ch

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