Der nationale Digitaltag im Zeichen des lebenslangen Lernens
Lebenslanges Lernen ist in der Arbeitswelt äusserst wichtig, vor allem in der Zeit der Digitalisierung. Deshalb ist es am diesjährigen Digitaltag ein Schwerpunkt.
| Roland A. Müller
Am Dienstag, 3. September, findet der dritte nationale Digitaltag statt. Dabei gibt es mehr als 150 Talks, Bühnenshows, Start-up Pitches und Kurse an über zwölf Standorten in der ganzen Schweiz rund um das Schlagwort Digitalisierung.
In diesem Jahr steht der landesweite Aktionstag ganz im Zeichen des Themas des lebenslangen Lernens. Neue und vor allem digitale Fähigkeiten werden immer wichtiger – sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) engagiert sich in diesem Jahr rund den nationalen Digitaltag zu diesem hoch relevanten Thema.
In diesem Jahr steht der Dialog mit der Bevölkerung ein weiteres Mal im Zentrum. Es finden verschiedene Veranstaltungen statt, an denen Experten, Wirtschaftsvertreter und Politiker Fragen zu Veränderungen, Hoffnungen und Ängsten in der digitalen Schweiz diskutieren. Mit dem Slogan «Tell – Digital beginnt bei dir – rede mit!» wollen die Organisatoren zum Mitreden motivieren.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat das von den Sozialpartnern zusammen mit dem Bund erarbeitete Paket zum Lohnschutz im Rahmen des Vertragspakets Schweiz–EU aufgeschnürt und Änderungen an mehreren Massnahmen beschlossen. Mit dem Beharren auf einer Kautionspflicht für ausländische Unternehmen nimmt die WAK-S eine Verletzung von EU-Recht in Kauf. Sie schwächt zudem die Unterstützung des Vertragspakets im Inland.