Der Bund soll Berufsweltmeisterschaften unterstützen
Der Ständerat hegt grosse Sympathien für das Anliegen, die Berufsweltmeisterschaften «WorldSkills» in der Schweiz durchzuführen. Anders als der Nationalrat möchte er sich dabei aber nicht auf eine Kandidatur für das Jahr 2023 festlegen. Zudem soll der Bund eine Kandidatur nicht selbst organisieren, sondern diese Aufgabe der zuständigen Stiftung SwissSkills überlassen.
| Nicole Meier
Der Ständerat hat sich einem Vorstoss aus dem Nationalrat angeschlossen, der die Berufsweltmeisterschaften «WorldSkills» in die Schweiz holen möchte. Auch die kleine Kammer erachtet Berufsmeisterschaften als gutes Schaufenster für das Schweizerische Berufsbildungssystem und zugleich Ansporn für die Lernenden. Er ist allerdings der Auffassung, dass für die Vorbereitung der WorldSkills nicht der Bund, sondern die Stiftung SwissSkills zuständig sein sollte, da sie besser in der Lage sei, den idealen Zeitpunkt für die Durchführung dieser Veranstaltung zu beurteilen.
Der Bundesrat wird somit lediglich damit beauftragt, eine Kandidatur zur Durchführung einer Berufsweltmeisterschaft zu unterstützen und die regelmässige Teilnahme an den WorldSkills und EuroSkills zu ermöglichen. Der Ball liegt nun bei der Stiftung SwissSkills, die unter anderem auch vom Schweizerischen Arbeitgeberverband unterstützt wird. Die Arbeitgeber begrüssen den Entscheid der beiden Kammern. Es gilt nun, in Zukunft die Teilnahme an internationalen Berufswettbewerben, die Durchführung solcher Events in der Schweiz und die Durchführung nationaler Berufsmeisterschaften wie etwa in Bern 2018 in einem Gesamtkonzept zu bündeln.
Ihre Ansprechperson
Nicole Meier
Ressortleiterin Bildung und Berufliche Aus- und Weiterbildung
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