Staatspolitische Kommission gegen Ecopop-Initiative
Die Staatspolitische Kommission des Ständerats lehnt die Ecopop-Initiative praktisch unisono ab. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den klaren Entscheid der Kommission. Die Initiative bietet keinerlei Lösungen, um den Herausforderungen einer wachsenden Bevölkerung zu begegnen.
| Daniella Lützelschwab
Die Staatspolitische Kommission des Ständerats (SPK-S) lehnt die Ecopop-Initiative ohne Gegenvorschlag ab. Mit 9 zu 1 Stimmen sprach sich die Kommission praktisch unisono gegen die Initiative aus. Für die Mehrheit der Kommission ist «Ecopop» der falsche Weg, mit den ökologischen Herausforderungen einer wachsenden Bevölkerung umzugehen. Der Ressourcenverbrauch pro Kopf spiele eine grössere Rolle als die Grösse der Bevölkerung.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst den klaren Entscheid der SPK-S. Die Ecopop-Initiative, die das Bevölkerungswachstum bei jährlich maximal 0,2 Prozent festlegen will, ist auch für den SAV der falsche Ansatz, den Herausforderungen einer wachsenden Bevölkerung zu begegnen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist sich bewusst, dass eine wachsende Bevölkerung mehr Ressourcen verbraucht, insbesondere Wohn- und Erholungsraum, Verkehrskapazitäten und Energie. Für jeden dieser Punkte braucht es intelligente, nachhaltige, aber auch wirtschaftsverträgliche Lösungen. Die Ecopop-Initiative erfüllt diesen Anspruch nicht.
Ihre Ansprechperson
Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
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