Erfolgreiche Berufs-Europameisterschaften für die Schweiz
Das Schweizer Berufs-Nationalteam holte sechs Mal Gold und insgesamt 14 Medaillen – so viele wie noch nie. Einmal mehr zeigt sich, wie gut das Schweizerische Berufsbildungssystem funktioniert.
An der Berufs-Europameisterschaft (Euro Skills) im österreichischen Graz traten 400 junge Fachkräfte aus 19 Nationen gegeneinander an. In den drei Tagen und 16 Wettbewerben konnte die Schweizer Delegation 14 Medaillen holen. Dazu gehören zum Beispiel die Goldmedaillen der Fleischfachfrau Leandra Schweizer und des Automobil-Mechatronikers Damian Schmid.
Die Grundlage zu ihren Erfolgen legten die jungen Schweizer mit ihrer EFZ-Ausbildung im Rahmen ihrer Berufslehre. Hinzu kam eine längere Vorbereitung, gemeinsam mit Experten und mit der Unterstützung der Arbeitgeber. Diese Zeit war Corona-bedingt länger als geplant, da die Euro Skills ursprünglich für September 2020 geplant waren, dann jedoch zweimal verschoben werden mussten.
Bundespräsident Guy Parmelin beglückwünschte die Siegerinnen und Sieger in einem Tweet. Qualitativ hochstehendes Handwerk sei eine Stärke der Schweiz, schrieb er. Auch der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) gratuliert allen Teilnehmern zu ihren Medaillen. Die grösste Gewinnerin ist die Berufsbildung. Es zeigt sich einmal mehr, dass die Schweizer Berufslehre im internationalen Vergleich zu den Besten gehört, und dass daraus erstklassig ausgebildete Fachkräfte hervorgehen.
Ihre Ansprechperson
Nicole Meier
Ressortleiterin Bildung und Berufliche Aus- und Weiterbildung
Der Ständerat setzt bei der Entlastung der Lehrbetriebe sowie bei Weiterbildung und Umschulung auf Prüfung statt auf Ausbau. Er verzichtet damit auf vorschnelle neue Förderinstrumente und zusätzliche staatliche Strukturen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diesen Kurs.
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