«In den Lohnverhandlungen spielen verschiedene Faktoren eine Rolle»

Es ist ein alljährliches Ritual, wenn die Gewerkschaften bereits im Sommer ihre pauschalen Lohnforderungen für das nächste Jahr präsentieren. Aus Arbeitgebersicht macht das wenig Sinn, wie Valentin Vogt in der «Samstagsrundschau» von Radio SRF erklärt: «Wir haben derzeit erst gut sechs Monate in den Geschäftsbüchern und die geopolitischen Risiken sind nach wie vor gross.» Zudem gibt es Unterschiede im Geschäftsgang zwischen und auch innerhalb der Branchen. Deshalb werde im Herbst jeweils individuell beurteilt, was an Lohnerhöhungen möglich ist, so Vogt. Dies sei abhängig von verschiedenen Faktoren wie der Arbeitsproduktivität, der Ertragslage und den Zukunftsaussichten, aber auch vom Gesamtpaket der Leistungen des Arbeitgebers.

Die «Samstagsrundschau» von Radio SRF mit Valentin Vogt über die jährlichen Lohnverhandlungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern sowie zur Umsetzung der Masseneinwanderungs-Initiative: