Berufsbildung: Grösste Schweizermeisterschaft im Jahr 2014
2014 wird das Berufsbildungsgesetz zehn Jahre in Kraft sein. Zu diesem Anlass wird zum ersten Mal eine zentrale Berufs-Schweizermeisterschaft durchgeführt. An den SwissSkills in Bern werden 600 junge Berufsleute erwartet, die in rund 60 Berufen ihr Können zeigen.
| Roland A. Müller
Seit dem 1. Platz in der Nationenwertung bei den Berufs-Weltmeisterschaften 2003 in St. Gallen haben gemäss SwissSkills immer mehr Berufsverbände entdeckt, dass Berufswettbewerbe attraktive Plattformen seien. Hier könnten sie ihren Berufsstand präsentieren und Nachwuchswerbung betreiben. Inzwischen werden, meist jährlich, in über 60 Berufen die jeweiligen Schweizermeisterinnen und Schweizermeister in den Wettbewerben erkoren.
Hohes Niveau
Mit der Einführung des neuen Berufsbildungsgesetzes seien wichtige Schritte zur Optimierung des dualen Berufsbildungssystems eingeleitet, wie die sukzessive Revision sämtlicher Berufe und eine bessere Durchlässigkeit. Seither bewege sich die Berufsbildung in der Schweiz auf hohem Niveau und geniesse weltweit Anerkennung.
Am zehnjährigen Jubiläum dieses Berufsbildungsgesetzes wollen die wichtigsten Träger der beruflichen Bildung ein Zeichen für die Berufsbildung zu setzen. Das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie sowie Berufs- und Gewerbeverbände führen zusammen mit SwissSkills die bisher grössten Schweizer Berufsmeisterschaften durch.
Vier Tage Wettbewerb
Unter dem Namen «SwissSkills Bern 2014» messen sich im September 2014 rund 600 junge Berufsleute während vier Tagen in ihrem beruflichen Können. Die Vielfältigkeit und der hohe Ausbildungsstandard in der Berufsbildungslandschaft Schweiz soll so einem breiten Publikum nähergebracht werden.
Wenn über die Revision des Kriegsmaterialgesetzes (KMG) diskutiert wird, über die wir am 29. November abstimmen, stehen meist Fragen der Sicherheitspolitik im Zentrum. Die Vorlage passt die Regeln für die Ausfuhr und Wiederausfuhr von Kriegsmaterial an die veränderte sicherheitspolitische Lage in Europa an. Dabei wird häufig übersehen, dass die Vorlage auch eine Standort- und Innovationsfrage ist.
Der Ständerat hat bei den Lohnschutzmassnahmen im Rahmen des Vertragspakets Schweiz-EU wichtige Entscheide gefällt. Er folgt dabei in zentralen Punkten dem bundesrätlichen Vorschlag und stärkt die gemeinsam mit den Sozialpartnern erarbeiteten Lösungen beim Lohnschutz.
Pünktlich zum Lohnherbst kehren neben überhöhten Forderungen auch altbekannte Behauptungen zurück: Die Unternehmen behielten die Produktivitätsgewinne auf Kosten der Arbeitnehmenden für sich. Oder: Die Krankenkassenprämien stiegen stärker als die Löhne, weshalb es einen kräftigen Lohnaufschlag brauche. Warum stimmen beide nicht, und wie viel Lohn liegt 2027 drin?
Die Kommission für Wirtschaft und Abgaben des Ständerats (WAK-S) hat das von den Sozialpartnern zusammen mit dem Bund erarbeitete Paket zum Lohnschutz im Rahmen des Vertragspakets Schweiz–EU aufgeschnürt und Änderungen an mehreren Massnahmen beschlossen. Mit dem Beharren auf einer Kautionspflicht für ausländische Unternehmen nimmt die WAK-S eine Verletzung von EU-Recht in Kauf. Sie schwächt zudem die Unterstützung des Vertragspakets im Inland.