Der Bund will die Beiträge an die Durchführung von eidgenössischen Prüfungen aufstocken, um die höhere Berufsbildung zu stärken. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt in seiner Vernehmlassungsantwort die entsprechende Änderung der Berufsbildungsverordnung.
| Nicole Meier
Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst die vom Bundesrat vorgeschlagene Erhöhung der Subventionen für die Durchführung von eidgenössischen Prüfungen von heute 25 auf 60 Prozent. Die Massnahmen sind bildungspolitisch gerechtfertigt, wettbewerbsneutral und rasch umsetzbar.
Das für den Arbeitsmarkt wichtige System der eidgenössischen Prüfungen wird an seiner entscheidenden Stelle, der eigentlichen Prüfungsdurchführung, gezielt gestärkt. Die Massnahme dient der finanziellen Entlastung der Teilnehmenden, unterstützt die Milizarbeit von Prüfungsexperten aus den Unternehmen und erlaubt es zudem, die Qualität der Prüfungen weiterzuentwickeln.
Weiterer Handlungsbedarf
Zur nötigen Verbesserung des Systems der eidgenössischen Prüfungen sind jedoch weitere Schritte angezeigt. Die intransparente, historisch gewachsene kantonale Subventionierungspraxis von so genannten Vorbereitungskursen auf eidgenössische Prüfungen droht eine zeitgemässe Weiterentwicklung dieses Bildungsbereiches zu behindern.
Ihre Ansprechperson
Nicole Meier
Ressortleiterin Bildung und Berufliche Aus- und Weiterbildung
Der Ständerat setzt bei der Entlastung der Lehrbetriebe sowie bei Weiterbildung und Umschulung auf Prüfung statt auf Ausbau. Er verzichtet damit auf vorschnelle neue Förderinstrumente und zusätzliche staatliche Strukturen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diesen Kurs.
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