Neue Angebote zur Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Zwei neue Internetplattformen beleuchten die Vereinbarkeit von Job und Familie. Die Website von Pro Familia Schweiz richtet sich einerseits an Unternehmen, die ihr Angebot zum Thema präsentieren können und anderseits an Arbeitnehmende, die ihren Betrieb bewerten wollen. Die Website der Initiative «Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel» unterstützt Arbeitgeber auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik.
| Daniella Lützelschwab
Die dreisprachige Internetplattform von Pro Familia Schweiz soll die Vereinbarkeit von Familie und Beruf für Männer und Frauen fördern. Sie soll Transparenz schaffen und ermöglichen, dass
Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ihren künftigen Arbeitsplatz an gewissen Kriterien messen und
Arbeitgeber ihre Angebote im Bereich Vereinbarkeit (Familie und Beruf oder Work-Care) besser kommunizieren können.
Die zweite Plattform wurde von der Initiative «Familienfreundliche Wirtschaftsregion Basel» lanciert. Die Public-Private Partnership will Basel als familienfreundliche Wirtschaftsregion positionieren und bekannt machen. Sie unterstützt Betriebe auf dem Weg zu einer familienfreundlichen Unternehmenspolitik.
Auf der Website sind unter anderem konkrete Handlungsmöglichkeiten und ein Check für Unternehmen zu finden. Dazu kommen Hintergrundinformationen zum Thema sowie Kontakt- und Unterstützungsangebote.
Ihre Ansprechperson
Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
Die durch das Bundesamt für Statistik veröffentlichten Daten zeigen, dass sich die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern auch 2024 weiter verringert haben. Dieser langfristige Trend deutet darauf hin, dass sich die Profile von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zunehmend angleichen. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband bleibt entscheidend, dass die Debatte auf einer sachlichen Interpretation der Daten basiert.
Der Bundesrat sieht keinen Bedarf für ein allgemeines Obligatorium in der Krankentaggeldversicherung. Wie ein kürzlich veröffentlichter Bericht zeigt, verfügt bereits ein grosser Teil der Unternehmen über eine Krankentaggeldversicherung. Fälle, in denen ein Betrieb keine Versicherungsdeckung erhält, sind selten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Haltung des Bundesrats. Wichtig ist allerdings, dass Unternehmen, die eine Krankentaggeldversicherung abschliessen möchten, ein entsprechendes Angebot erhalten.
Als Sommerserie publiziert der Schweizerische Arbeitgeberverband einzelne Beiträge des kürzlich publizierten Jahresberichts in leicht gekürzter oder aktualisierter Form. Die Schweizer Sozialpartnerschaft setzt auf praxistaugliche Lösungen statt staatlicher Überregulierung. Ihre Stärke liegt in der Nähe zum…
Das Sekretariat der Wettbewerbskommission hat heute die Vernehmlassung zu seinem Merkblatt über Wettbewerbsabreden auf Arbeitsmärkten eröffnet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband wird den vorliegenden Entwurf prüfen und sich im Rahmen der Vernehmlassung einbringen.