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Bundesrat reduziert Paket gegen den starken Franken

Der Bundesrat will in einem ersten Schritt die Wirtschaft noch mit 870 Mio. statt mit 2 Mrd. Franken unterstützen. Damit ist das angekündigte Massnahmenpaket des Bundesrats gegen die negativen Auswirkungen des starken Frankens auf den Industrie- und Tourismusstandort Schweiz kleiner geworden.

Der Bundesrat hat gemäss einer Mitteilung des Volkswirtschaftsdepartements beschlossen, den Folgen der Wechselkursproblematik für den Werkplatz Schweiz mit einem kurz- und mittelfristigen „Massnahmenpaket 2011“ zu begegnen. Hauptanliegen seien die Sicherung von Arbeitsplätzen sowie die langfristige Standortattraktivität der Schweizer Volkswirtschaft.

Das Massnahmenpaket umfasst folgende Inhalte:

Das 870 Mio. Franken schwere erste Massnahmenpaket soll in der Septembersession vom Parlament beraten werden. Ein «Massnahmenpaket 2012» will der Bundesrat erst im Hinblick auf die Wintersession dem Parlament zuleiten. Wie genau es ausgestaltet werden soll, liess der Bundesrat vorerst offen. Es soll ein weiteres mittel- und längerfristiges finanzielles Impulsprogramm zur Förderung von Technologie, Forschung, Innovation, Infrastruktur und Berufsbildung umfassen.

Ihre Ansprechperson

Roland A. Müller

Direktor

roland.mueller@arbeitgeber.ch

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