Schweizerischer Arbeitgeberverband

Navigation

Suche

zurück

Allgemeines News

Berufliche Vorsorge: Nationalratskommission fällt Grundsatzentscheid zur Verteilung von Überschüssen

Die nationalrätliche Sozialkommission will den Konflikt um die Verteilung der Gewinne in der beruflichen Vorsorge entschärfen. So sollen die Versicherer ihre Verwaltungskosten in Zukunft bereits beim Vertragsabschluss festlegen.

In der jahrelangen Auseinandersetzung über die Beteiligung der Versicherten an den Überschüssen, welche die Lebensversicherungen im Geschäft mit der beruflichen Vorsorge erzielen, zeichnet sich eine Lösung ab. Die Sozial- und Gesundheitskommission des Nationalrats (SGK-N) auf Antrag ihrer Subkommission «BVG» ohne Gegenstimme eine Kommissionsinitiative beschlossen, welche die Mindestausschüttung («Legal Quote») anders umschreiben sowie ausführlicher im Gesetz statt nur in der Verordnung festhalten will.

Die Initiative beinhaltet im Wortlaut folgende drei Bestimmungen, die hinsichtlich dem Geschäft mit der beruflichen Vorsorge im Versicherungsaufsichtsgesetz geändert werden sollen:

Damit eine entsprechende Gesetzesvorlage erarbeitet werden kann, braucht es noch die Zustimmung der ständerätlichen SGK.

Ihre Ansprechperson

Roland A. Müller

Direktor

roland.mueller@arbeitgeber.ch

zurück nach oben

https://www.arbeitgeber.ch/allgemein/berufliche-vorsorge-nationalratskommission-faellt-grundsatzentscheid-zur-verteilung-von-ueberschuessen/