„Aktion 72 Stunden“: 1000 gute Taten in 3 Tagen

24. Juni 2010 News

30 000 Kinder und Jugendliche werden vom 9. bis zum 12. September 2010 in der ganzen Schweiz gleichzeitig rund 1000 gemeinnützige Projekte realisieren. Organisiert wird die „Aktion 72 Stunden“ von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände und ihren Mitgliederorganisationen.

Gegen 30 000 Kinder und junge Erwachsene werden vom 9. bis 12. September von Genf bis zum Bodensee gleichzeitig 1000 gemeinnützige Projekte umsetzen. Ziel ist, in genau 72 Stunden eine soziale, ökologische oder interkulturelle Aufgabe zu lösen. Dies kann sein: Eine Halfpipe bauen, einen Bach renaturieren oder im Kinderheim ein Theater inszenieren. Die «Aktion 72 Stunden» soll Kinder und Jugendliche herausfordern, Verantwortung zu übernehmen. Im Handeln können neue Fähigkeiten und soziale Kompetenzen wie zum Beispiel Teamfähigkeit, Selbständigkeit oder Kommunikationsfähigkeit erworben werden.

Die Aktion, welche zum grössten Freiwilligenprojekt der Schweiz werden soll, wird organisiert von der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft der Jugendverbände (SAJV) und ihren rund 80 Mitgliedorganisationen. Das Projekt wird unterstützt vom Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) und der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK), welche den Kantonen die Schuldispens der beteiligten Schülerinnen und Schüler empfiehlt.

Rudolf Stämpfli, Präsident des Schweizerischen Arbeitgeberverbands und Mitglied des Komitees 72, unterstützt die Aktion 72 Stunden 2010: «Das gemeinnützige Handeln in der Schweiz bedarf der Förderung und verdient Förderung. Ohne die vielfältigen Einsätze für gemeinnützige Arbeit würden viele Institutionen und Aktionen in der Schweiz nicht existieren, das Zusammenleben im Staat wäre erheblich erschwert.»