Die Sozialpartner in der Schweiz beschlossen für das Jahr 2012 bei den Gesamtarbeitsverträgen Lohnerhöhungen von 1,1%. Die Mindestlöhne wurden um 1,4% angehoben. Von den Lohnverhandlungen waren insgesamt etwas über eine Million Menschen betroffen.
| Daniella Lützelschwab
Der Zuwachs von 1,1% bei den Löhnen im Rahmen der wichtigsten Gesamtarbeitsverträge (GAV) mit mindestens 1500 Personen teilte sich auf in 0,7% generelle und 0,4% individuelle Erhöhungen. Damit stieg der Anteil der generellen Anpassungen weiter an, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) mitteilte.
Luftfahrt mit höchsten Anpassungen
Das Effektivlohnwachstum betrug 1% im sekundären Sektor und 1,2% im tertiären Sektor. Die höchsten Anpassungen wurden in der Luftfahrt (+3,2%), den Post-, Kurier- und Expressdiensten (+2,4%) und der Herstellung von Metallerzeugnissen (+2%) verzeichnet.
Die Mindestlöhne wurden um 1,4% angehoben. Das Wachstum betrug 1% im sekundären Sektor und 1,6% im tertiären Sektor. Die stärksten Anpassungen wurden in der Gastronomie (+2,9%), dem Verlagswesen (+2,5%) und der Herstellung von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen, Uhren (+2,4%) verzeichnet.
Tiefer als 2011, aber höher als 2010
Insgesamt liegt der Zuwachs der Effektivlöhne mit 1,1% tiefer als im Vorjahr (1,6%), aber höher als 2010, als die Löhne 0,7% zulegten. Von den Lohnverhandlungen waren insgesamt 1,001 Million Menschen betroffen.
Ihre Ansprechperson
Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
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