Die Arbeitslosenquote in der Schweiz sank im März von 3,4% auf 3,2%. Damit waren 126 392 Personen als arbeitslos gemeldet. Hingegen stieg die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Betriebe im Januar an.
| Daniella Lützelschwab
Die Zahl der Arbeitslosen sinkt im März traditionell, weil mit dem Start der Bausaison wieder mehr Personal beschäftigt wird. Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) waren Ende März 126 392 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, das waren 6762 weniger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote sank damit von 3,4% im Februar 2012 auf 3,2% im Berichtsmonat. Gegenüber dem Vorjahresmonat verringerte sich die Arbeitslosigkeit um 8513 Personen (-6,3%).
Auch fanden mehr Jugendliche eine Stelle. Die Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 24-Jährige) ging im März um 8,5% (-1630 Personen) auf 17 450 zurück. Gegenüber dem Vorjahresmonat liegt die Zahl um 9,7% tiefer.
Zudem gab das Seco die Zahlen zur Kurzarbeit vom Januar bekannt. 9132 Mitarbeitende in 648 Unternehmen arbeiteten reduziert. Das sind mehr als zwei Drittel mehr Personen als noch im Dezember. Nach Unternehmen betrachtet entspricht dies einer Zunahme von 114 Betrieben oder 21,3%. Die ausgefallenen Arbeitsstunden nahmen um 158 550 (+55,4%) auf 444 695 Stunden zu. In der entsprechenden Vorjahresperiode (Januar 2011) waren 333 165 Ausfallstunden registriert worden, welche sich auf 5704 Personen in 729 Betrieben verteilt hatten.
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Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
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