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Ein Zeichen setzen für die Berufsbildung

Der Bundesrat hat die Botschaft über die Förderung von Bildung, Forschung und Innovation (BFI) für das Jahr 2012 an die eidgenössischen Räte überwiesen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband plädiert dafür, die Mittel des Bundes für die Berufsbildung angesichts der aktuellen Herausforderungen aufzustocken.

Anfang Dezember hat der Bundesrat die Botschaft über die BFI-Förderung für 2012 überwiesen. Die Finanzbeschlüsse beinhalten alle nationalen Massnahmen bei Berufsbildung, Hochschulen (ETH-Bereich, kantonale Universitäten, Fachhochschulen), Forschung und Innovation. Dabei handelt es sich um eine Zwischenbotschaft, welche die Ziele und Massnahmen aus den Jahren 2008 bis 2011 im Wesentlichen fortschreibt. Für die Berufsbildung sind die Bundesmittel jedoch auf das gesetzliche Richtmass von 25% der Kosten der öffentlichen Hand, das heisst um rund 100 Mio. aufzustocken. Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) erachtet diesen Schritt aufgrund der aktuellen Herausforderungen bei der Berufsbildung als absolut notwendig. Auch politisch muss ein Zeichen zugunsten der Berufsbildung gesetzt werden.

Bildung prioritär behandeln

Der SAV erachtet eine exzellente Bildung, Ausbildung und Weiterbildung als wichtige Voraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts Schweiz und die Förderung der Chancengerechtigkeit. Sämtliche Bereiche, welche über diese Botschaft gefördert werden, sind von hoher Wichtigkeit und daher auch weiterhin – wie vom Bundesrat vorgeschlagen – als prioritär zu behandeln.

Für die Kredite, welche es im Bereich der Berufsbildung zu beurteilen gilt, sind folgende Faktoren hervorzuheben:

Die Erreichung des 25%-Anteils an den Kosten der öffentlichen Hand für die Berufsbildung ist sachlich absolut nötig und politisch ein wichtiges Signal zugunsten der Berufsbildung. Deshalb ist nach Meinung des SAV die Erhöhung der vorgeschlagenen Bundesmittel um rund 100 Mio. (+13%) auf 875 Mio. Franken unabdingbar. Nach Erreichen dieses Zielanteils dürften dann weitere Mittel lediglich im Rahmen der Teuerung benötigt werden.

Ihre Ansprechperson

Roland A. Müller

Direktor

roland.mueller@arbeitgeber.ch

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