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Angriffe gegen die Personenfreizügigkeit widerlegt

Die Personenfreizügigkeit stärkt den Arbeitsmarkt und das Wirtschaftswachstum in der Schweiz. Sie führt weder zu Lohndumping noch zur missbräuchlichen Einwanderung in die schweizerischen Sozialwerke. Zu diesem Befund kommt der neueste Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz-EU. Er bestätigt damit das Engagement des Schweizerischen Arbeitgeberverbands für die Arbeitsmarktöffnung zur EU.

An einer Medienkonferenz hat das Seco heute zusammen mit Vertretern der Sozialpartner den 7. Bericht des Observatoriums zum Freizügigkeitsabkommen Schweiz – EU vorgestellt. Der Bericht kommt wie seine Vorgänger zu folgendem Befund:

Der Bericht widerlegt damit einmal mehr die Gegner der Personenfreizügigkeit, welche vor einer unumkehrbaren Eigendynamik der Zuwanderung, vor der Verdrängung der schweizerischen Arbeitskräfte, vor Lohndumping und vor dem Missbrauch der schweizerischen Sozialwerke warnen.

Bestätigtes Engagement des Schweizerischen Arbeitgeberverbands

Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) sieht sich durch den Bericht in seinem Engagement für die Personenfreizügigkeit bestätigt. Aufgrund der bisherigen Erfahrungen und Analysen erscheint die Personenfreizügigkeit als Gewinn für die Schweiz und als notwendige Voraussetzung für ihre weitere wirtschaftliche Prosperität. Dabei übersieht der SAV keineswegs die Begleiterscheinungen der Personenfreizügigkeit auf dem Immobilienmarkt, bei der Belastung der Infrastruktur oder im gesellschaftlichen Bereich. Nach seiner Überzeugung können aber diese Folgen mit einer guten Politik soweit abgefedert werden, dass die Gesamtbilanz deutlich positiv bleibt.

Wer die Personenfreizügigkeit abschaffen will, der nimmt nach Auffassung des SAV eine drastische Schwächung des Standorts Schweiz in Kauf. Den hiesigen Unternehmen ginge nämlich nicht nur die Arbeitsmarktöffnung zur EU verloren, sondern sie würden wegen der Guillotine-Klausel auch alle Vorteile der Bilateralen I, insbesondere den diskriminierungsfreien Zugang zum EU-Binnenmarkt, verlieren. Statt eine solche wirtschaftspolitische und in der Folge auch sozialpolitische Hochrisiko-Übung zu initiieren, sollten die politischen Parteien zusammen mit der Wirtschaft und der Gesellschaft eine konstruktive Diskussion über die Abfederung der Begleiterscheinungen der Zuwanderung führen.

Ihre Ansprechperson

Roland A. Müller

Direktor

roland.mueller@arbeitgeber.ch

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