Die Arbeitslosigkeit blieb im September praktisch unverändert und verharrte auf einer Quote von 2,8 Prozent. Obwohl gegenüber dem Vorjahresmonat ein Anstieg von 8,1 Prozent zu verzeichnen ist, erweist sich der schweizerische Arbeitsmarkt weiterhin als erstaunlich robust.
| Daniella Lützelschwab
Gemäss den Erhebungen des Staatssekretariats für Wirtschaft (Seco) waren Ende September 2012 120 347 Arbeitslose registriert; das sind 524 Arbeitslose mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosigkeit verharrte auf der Quote von 2,8 Prozent bzw. 2,9 Prozent nach Saisonbereinigung. Gegenüber dem Vorjahresmonat nahm die Zahl der Arbeitslosen um 9003 Personen oder 8,1 Prozent zu.
Die Jugendarbeitslosigkeit (15- bis 24-Jährige) ging entsprechend dem üblichen Jahresverlaufs-Muster leicht zurück (-1,1 Prozent) auf 19 558 Personen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ergab sich allerdings ein Anstieg um 1626 Personen (+9,1 Prozent).
Weniger offene Stellen
Zählt man zu den registrierten Arbeitslosen die Personen in arbeitsmarktlichen Massnahmen hinzu, ergeben sich im September insgesamt 170 867 Stellensuchende, 591 mehr als im Vormonat. Gegenüber der Vorjahresperiode stieg diese Zahl um 6419 Personen oder 3,9 Prozent. Umgekehrt ging die Anzahl der gemeldeten offenen Stellen gegenüber dem Vormonat um 792 auf 15 770 zurück.
Für die letzten zwölf Monate zeigt die Statistik einen ganz leichten Anstieg der schweizerischen Arbeitslosigkeit. Sie liegt aber immer noch weit unter dem Durchschnitt der EU- oder der OECD-Staaten.
Ihre Ansprechperson
Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
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