KMU-Handbuch zur besseren Vereinbarkeit von Beruf und Familie
Mit der aktualisierten Ausgabe des KMU-Handbuchs «Beruf und Familie» erhalten Betriebe praktische Empfehlungen zur Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Empfehlungen, die dazu beitragen können, die Arbeitsmarktbeteiligung zu erhöhen und damit das Arbeitskräftepotenzial besser zu nutzen.
| Daniella Lützelschwab
Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist für die Schweizer Wirtschaft von zentraler Bedeutung – nicht nur aus arbeitsmarktpolitischer, sondern auch gesellschaftlicher Sicht. Der Erfolg unserer Volkswirtschaft lässt auch daran messen, wie gut es gelingt, möglichst viele Menschen in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Um das vorhandene Arbeitskräftepotenzial – insbesondere bei Frauen – noch besser auszuschöpfen, spielt die Vereinbarkeit von beruflichen und familiären Aufgaben eine zentrale Rolle.
Die heute vom Staatssekretariat für Wirtschaft veröffentlichte, aktualisierte Ausgabe des KMU-Handbuchs «Beruf und Familie» soll insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei unterstützen, praxisnahe Lösungen für eine bessere Vereinbarkeit zu entwickeln und umzusetzen. Das Handbuch liefert zahlreiche konkrete Ansätze und Praxisbeispiele für die Umsetzung im Betriebsalltag. Es zeigt auf, wie familienfreundliche Rahmenbedingungen sowohl den Arbeitnehmenden als auch den Arbeitgebern zugutekommen.
Gerade kleinere und mittlere Unternehmen können dank ihrer Flexibilität und oft flachen Organisationsstrukturen im direkten Austausch mit den Arbeitnehmenden massgeschneiderte Lösungen entwickeln: von flexiblen Arbeitszeitmodellen über ortsunabhängiges Arbeiten bis hin zur optimalen Unterstützung beim Wiedereinstieg nach einer schwangerschaftsbedingten Auszeit.
Ihre Ansprechperson
Daniella Lützelschwab
Ressortleiterin Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht (inkl. Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz)
Junge Frauen haben auf dem Schweizer Arbeitsmarkt stark aufgeholt und Männer im Bereich der tertiären Bildung überholt. Eine neue Studie zeigt, wie deutlich sich Erwerbsbeteiligung, Arbeitszeit und Einkommen der Geschlechter angleichen. Diese erfreuliche Entwicklung verdient Beachtung. Sie bestätigt erneut, dass die Debatte über Lohngleichheit differenziert und faktenbasiert geführt werden muss.
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