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AHV 2030

Sozialpolitik

Befristete MwSt.-Erhöhung für die 13. AHV-Rente – SGK-N unterstützt verträglichere Finanzierungsvariante und erteilt Interventionsmechanismus mit Lohnprozenten eine klare Absage

17. April 2026 News

Ständerat und Nationalrat sind sich uneinig darüber, wie die 13. AHV-Rente finanziert werden soll. Nachdem der Ständerat in der Frühjahrsession auf einer unverantwortlichen Mischung aus höheren Lohnbeiträgen und einer unbefristeten Mehrwertsteuererhöhung beharrte, spricht sich die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats (SGK-N) für eine vernünftige und sinnvolle Lösung aus. Sie will die 13. AHV-Rente mit einer bis 2033 befristeten Erhöhung der Mehrwertsteuer finanzieren und damit auch die Rentnergeneration in die Finanzierung einbeziehen.

Sozialpolitik

13. AHV-Rente: SGK-S hält an unverantwortlichem Finanzierungsmodell fest

20. Februar 2026 News

Höhere Mehrwertsteuer und mehr Lohnbeiträge: So soll gemäss der Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats (SGK-S) die 13. AHV-Rente finanziert werden. Aus Sicht der Arbeitgeber ist dieser Entscheid unverantwortlich: Er verteuert die Arbeit in einer Phase wirtschaftlicher Unsicherheit und verschleiert den dringenden Reformbedarf des Sozialwerkes. Zudem werden ausgerechnet jene Personengruppen am stärksten belastet, die sich an der Urne gegen die 13. AHV-Rente ausgesprochen haben.

Sozialpolitik

Erfreulich: Ständerat befürwortet Expertengruppe für eine nachhaltige und zukunftsfähige AHV

11. September 2025 News

Ein Postulat fordert den Einsatz einer unabhängigen Expertengruppe für die AHV-Reform 2030. Damit sollen unterschiedliche Ansätze in der ersten Säule geprüft werden. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diesen Ansatz. Der Ständerat spricht sich heute ebenfalls dafür aus.

Sozialpolitik

Nationalrat bremst AHV-Ausbau – echte Reform bleibt überfällig

10. September 2025 News

Der Nationalrat hat die Finanzierung der 13. AHV-Rente gegenüber dem Ständerat deutlich verbessert: keine höheren Lohnabgaben, keine Finanzierung der Ehegattenplafonds-Initiative auf Vorrat und eine Befristung bei der Mehrwertsteuererhöhung. Der Nationalrat verpasst aber die Chance, mit der strukturellen Massnahme einer AHV-Schuldenbremse die Finanzierung auf ein langfristig stabiles Fundament zu stellen. Spätestens die AHV-Reform 2030 muss strukturelle Massnahmen umfassen. Nur dies ist nachhaltig und fair gegenüber der arbeitstätigen Bevölkerung und der kommenden Generationen.

Sozialpolitik Altersvorsorge

Der präsentierte Fahrplan für AHV 2030 reicht nicht: Wirtschaftsverbände unterstützen den Vorstoss für eine unabhängige Expertengruppe

24. Juni 2025 Medienmitteilungen

Der Schweizerische Gewerbeverband (sgv) und der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) unterstützen die Bemühungen, die Diskussion um die AHV 2030 auf eine breitere Basis zu stellen. Sie begrüssen das von bürgerlichen Parlamentariern rund um den Tessiner Mitte-Nationalrat und Präsident des sgv, Fabio Regazzi, eingereichte Postulat mit der Forderung nach einer unabhängigen Expertengruppe. Diese soll die Einnahmen- und Ausgabenpositionen der AHV umfassend analysieren und auf korrekten, nachvollziehbaren Annahmen aufbauen. Ziel ist eine faktenbasierte AHV-Reform, die solide finanziert ist und die Lasten fairer und nachhaltiger verteilt.