Nach Ansicht der Arbeitgeber greift der Bundesrat krisengeschüttelten Kleinunternehmern mit einem verlängerten und ausgeweiteten Corona-Erwerbsersatz zurecht unter die Arme. Von der Pandemie besonders hart betroffene Branchen benötigen allerdings darüber hinaus rasch eine wirksame Nothilfe. Um die Ansteckungswelle zu brechen, sind die behördlichen Anweisungen strikt zu befolgen.
Die Verschärfungen des Bundesrats zur Kontrolle der Corona-Pandemie sind einschneidend und für die Wirtschaft schmerzhaft. Um die Pandemie in den Griff zu bekommen, sind sie jedoch unausweichlich. Für Härtefälle in Wirtschaftszweigen, die mit diesen Massnahmen an den Abgrund gedrängt werden, sind rasch wirksame Nothilfen entscheidend. Der Dachverband fordert ausserdem die forcierte Einführung von Schnelltests.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) begrüsst die vorgeschlagene Änderung in der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung, denn Mitarbeiter auf Abruf sind wichtige Pfeiler vieler Unternehmer.
Die Corona-Pandemie hat die Schweiz in Griff. Seit Ende März 2020 hat die Schweizerische Unfallversicherung Suva über 10'000 Unternehmen auf Hygiene- und Distanzregeln des BAG kontrolliert. Edith Müller Loretz ist Leiterin des Departements Gesundheitsschutz und Mitglied der Geschäftsleitung der Suva und unterstreicht die Wichtigkeit eines funktionierenden Schutzkonzepts.
Ein weiterer Lockdown der Schweizer Wirtschaft muss zwingend verhindert werden. Deshalb appelliert der Schweizerische Arbeitgeberverband an alle Arbeitgeber, aber insbesondere auch an alle Arbeitnehmer, zum eigenen Schutz und zur Eindämmung der Fallzahlen die geltenden Massnahmen einzuhalten.