Der Bundesrat hat aufgrund einer sich rasch ausbreitenden Virusvariante unter anderem die Schliessung der Restaurants verlängert, führt Verschärfungen zum Home Office ein und verstärkt den Schutz von besonders gefährdeten Mitarbeitern. Zur Linderung der sich abzeichnenden gravierenden Schäden in der Wirtschaft werden zwar die Finanzhilfen für die behördlich geschlossenen Betriebe ausgeweitet. Die Arbeitgeber befürchten aber, dass sich die Wirtschaftskrise nochmals akzentuiert.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt grundsätzlich die zusätzlich vorgeschlagenen und befristeten Änderungen der Covid-19-Verordnung Arbeitslosenversicherung. Er beantragt jedoch die Ausweitung auf Personen, die über eine Temporärorganisation beschäftigt werden sowie die Verlängerung der Dauer dieser Unterstützungsmassnahmen.
Im Kampf gegen die Corona-Pandemie hat der Bundesrat ein Massnahmenbündel beschlossen, welches das öffentliche Leben stark einschränkt. Nach Ansicht der Arbeitgeber kann das Paket die Gefahr eines harten Lockdown eingrenzen. Die von den behördlichen Schliessungen betroffenen Unternehmen benötigen nun dringend schnelle Hilfszahlungen.
In der Wintersession ist nach der Differenzbereinigung die Botschaft zur Förderung von Bildung, Forschung und Innovation in den Jahren 2021-2024 verabschiedet worden. Die Arbeitgeber begrüssen die Bedeutung, die Bund und Parlament der Berufsbildung beimessen.
Auch 2021 werden diverse Sozialversicherungsbeiträge und Schwellenwerte an die Preis- und Lohnentwicklung angepasst. Dies ist für die Arbeitgeber in der gegenwärtigen Krise nicht überall nachvollziehbar. Auf Unverständnis stösst zudem die Beibehaltung des BVG-Mindestzinssatzes. Im kommenden Jahr werden auch neue Sozialversicherungen eingeführt.
Das Qualifikationsverfahren 2021 soll trotz Corona wenn immer möglich regulär durchgeführt werden, so das Bekenntnis der Verbundpartner. Aufgrund der epidemiologischen Lage sind die Organisationen der Arbeitswelt und die Kantone aufgerufen, frühzeitig organisatorische Massnahmen vorzusehen. Die Arbeitgeber setzten sich tatkräftig dafür ein, dass die Absolventen auch 2021 auf einen anerkannten Abschluss zählen können.