Mit dem neuen Corona-Paket will der Bundesrat das Steuer wieder stärker an sich ziehen, ohne die Kantone zu bevormunden. Die Arbeitgeber stellen sich nicht gegen Verschärfungen. Sie müssen aber weiterhin gezielt auf das regionale Infektionsgeschehen abstellen. Zur Abfederung sind die Härtefallhilfen wie vom Bundesrat vorgeschlagen auszuweiten und mit höchster Priorität einzuführen.
Der Bundesrat hat die Empfehlung zur Arbeit im Home Office eindringlich wiederholt, aber auf eine behördliche Verpflichtung verzichtet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband appelliert seinerseits an die Arbeitgeber, die Arbeit zuhause wo immer möglich anzubieten. Die bewährten Schutzmassnahmen sind zudem strikt einzuhalten.
Viele Schüler würden sich gerne erste Eindrücke von der Berufswelt vor Ort machen – ob beim Schnuppern, in Projekten oder an Berufsmessen. Wegen der Corona-Pandemie ist dieser Wunsch nur begrenzt umsetzbar. Es ist aber enorm wichtig, den Berufswahlprozess wenn…
Ein funktionierender und dynamischer Arbeitsmarkt ist für die Schweiz von fundamentaler ökonomischer und gesellschaftlicher Bedeutung. Entwicklungen wie die Digitalisierung, die Demografie, die Zuwanderung sowie gegenwärtig die Covid-19-Pandemie stellen dieses Erfolgsmodell auf den Prüfstand und erfordern, wo nötig, eine Anpassung der Rahmenbedingungen.
Nach der Ablehnung der Unternehmensverantwortungs-Initiative kann der Gegenvorschlag in Kraft treten, den die Arbeitgeber unterstützen. Versenkt hat das Stimmvolk mit dem Nein zur Kriegsgeschäfte-Vorlage auch die zweite wirtschaftsfeindliche Initiative.
Das Bundesamt für Statistik meldet für die Erwerbsbeteiligung der Frauen in der Schweiz seit 2010 einen deutlichen Anstieg. Neben der Erwerbstätigenquote der Frauen stieg auch jene der 55-64-Jährigen sowie der Anteil von Frauen in hochqualifizierten Berufen. Die Schweiz bleibt jedoch auch das Land mit dem zweithöchsten Anteil teilzeitarbeitender Frauen in Europa.