Die durch das Bundesamt für Statistik veröffentlichten Daten zeigen, dass sich die Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern auch 2024 weiter verringert haben. Dieser langfristige Trend deutet darauf hin, dass sich die Profile von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zunehmend angleichen. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband bleibt entscheidend, dass die Debatte auf einer sachlichen Interpretation der Daten basiert.
Der Bundesrat sieht keinen Bedarf für ein allgemeines Obligatorium in der Krankentaggeldversicherung. Wie ein kürzlich veröffentlichter Bericht zeigt, verfügt bereits ein grosser Teil der Unternehmen über eine Krankentaggeldversicherung. Fälle, in denen ein Betrieb keine Versicherungsdeckung erhält, sind selten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Haltung des Bundesrats. Wichtig ist allerdings, dass Unternehmen, die eine Krankentaggeldversicherung abschliessen möchten, ein entsprechendes Angebot erhalten.
Als Sommerserie publiziert der Schweizerische Arbeitgeberverband einzelne Beiträge des kürzlich publizierten Jahresberichts in leicht gekürzter oder aktualisierter Form. Die Schweizer Sozialpartnerschaft setzt auf praxistaugliche Lösungen statt staatlicher Überregulierung. Ihre Stärke liegt in der Nähe zum…
Das Sekretariat der Wettbewerbskommission hat heute die Vernehmlassung zu seinem Merkblatt über Wettbewerbsabreden auf Arbeitsmärkten eröffnet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband wird den vorliegenden Entwurf prüfen und sich im Rahmen der Vernehmlassung einbringen.
Die Schweizer Wirtschaft bleibt auf hochqualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten angewiesen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband fordert deshalb, die Kontingente für das Jahr 2027 mindestens auf dem Niveau des Vorjahres beizubehalten. Sollte der Schutzstatus S aufgehoben werden, braucht es zusätzliche Kontingente, damit qualifizierte und bereits integrierte Arbeitskräfte – sofern die entsprechenden Voraussetzungen erfüllt sind – in einen ordentlichen Aufenthaltsstatus wechseln und dem Schweizer Arbeitsmarkt erhalten bleiben können.
Der neuste Bericht zu den flankierenden Massnahmen bestätigt, dass der Lohnschutz in der Schweiz weiterhin funktioniert. Das gesetzliche Kontrollziel wurde erneut erreicht. Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit des bestehenden Systems und des risikobasierten Kontrollansatzes.
Der Ständerat bestätigt die Befristung der Lohngleichheitsanalyse. Gleichzeitig will er gezielte Verbesserungen bei Schichtzulagen einführen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die beiden Entscheide.
Der Nationalrat schliesst sich dem Ständerat an: Er bestätigt, dass sozialpartnerschaftlich ausgehandelte, allgemeinverbindliche Mindestlöhne kantonalen Mindestlöhnen vorgehen sollen. Beide Räte wollen mit einer zusätzlichen Besitzstandsregel verhindern, dass die Löhne infolge der Gesetzesänderung sinken. Die Arbeitgeber begrüssen den ausgewogenen Kompromiss.
Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) plant, dem Bundesrat zu beantragen, die Höchstbezugsdauer der Kurzarbeitsentschädigung weiterhin bei 24 Monaten zu belassen. Die Arbeitgeber begrüssen dieses Vorgehen angesichts der weiterhin herausfordernden wirtschaftlichen Lage.
Der Nationalrat hat eine Motion angenommen, die wirksame Massnahmen gegen Gefälligkeits- und mangelhafte Arztzeugnisse zulasten von Arbeitgebern und Sozialversicherungen verlangt. Die Arbeitgeber erachten den Entscheid als wichtigen Schritt zur Verbesserung der heutigen Praxis.
Nach dem Nationalrat hält auch der Ständerat an seiner Position fest: Er bestätigt, dass sozialpartnerschaftlich ausgehandelte Mindestlöhne kantonalen Mindestlöhnen vorgehen sollen. Die kleine Kammer verhindert mit einer zusätzlichen
Besitzstandsregel, dass die Löhne infolge der Gesetzesänderung sinken. Die Arbeitgeber begrüssen diesen ausgewogenen Kompromiss.
Die Schweizer Löhne entwickeln sich trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten weiterhin stabil: Der Medianlohn stieg 2024 auf 7’024 Franken, das geschlechterspezifische Lohngefälle ging weiter zurück und die Lohnstruktur blieb insgesamt bemerkenswert konstant – ein Zeichen der Robustheit und Anpassungsfähigkeit des Schweizer Arbeitsmarktes. Dies und mehr zeigen die neuesten Zahlen der Schweizerischen Lohnstrukturerhebung (LSE) 2024.
Der neue «Barometer Gute Arbeit» zeigt steigende psychische Belastungen – doch der Stress, den viele empfinden, entsteht nicht nur am Arbeitsplatz. Die Arbeitgeber teilen das Ziel guter Arbeitsbedingungen und unternehmen bereits grosse Anstrengungen. Sie weisen aber auf die bereits zahlreichen Arbeitgeberinitiativen sowie die vielfältigen gesellschaftlichen Stressfaktoren hin und fordern praxistaugliche, branchenrealistische Lösungen statt pauschaler Verschärfungen.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat die Liste mit den meldepflichtigen Berufen für das Jahr 2026 veröffentlicht. Durch den konjunkturbedingten Anstieg der Arbeitslosigkeit nimmt, wie im Vorjahr, auch die Zahl der meldepflichtigen Berufe zu.