Die Schweizer Industrie wartet mit einer positiven Nachricht auf. Nach fünf Quartalen mit negativer Entwicklung stiegen sowohl die Produktion (+5,3%) als auch der Umsatz (+3,1%) von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich. Die Auftragsbestände (-0,9%) nahmen hingegen leicht ab.
Der Nationalrat will, dass sich die Menschen in der Schweiz bei der Wahl einer Krankenversicherung künftig häufiger einem anerkannten Ärztenetz anschliessen als bisher. Er hiess eine Teilrevision des Krankenversicherungsgesetzes gut. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Bemühungen des Nationalrats, einen tragfähigen Kompromiss zu finden.
Rund ein Jahr nach der Ausdehnung des Freizügigkeitsabkommens (FZA) auf Bulgarien und Rumänien fällt die Bilanz der Personenfreizügigkeit generell positiv aus. Zu diesem Schluss kamen die Delegationen der Schweiz und der EU im Rahmen des Gemischten Ausschusses des FZA in Brüssel.
Die Situation auf dem Lehrstellenmarkt in der Schweiz blieb im April im Vergleich zum Vorjahresmonat konstant. Trotz angespannter Wirtschaftslage boten die Unternehmen 76 000 Lehrstellen an, 77 000 Jugendliche interessierten sich dafür.
Der Ständerat hat die Vorlage zur IV-Revision 6a im Sinne der Anträge seiner vorberatenden Kommission gutgeheissen. Die Revision enthält Massnahmen, mit denen die IV-Rechnung langfristig um 500 Mio. Fr. pro Jahr verbessert werden soll. Der Arbeitgeberverband begrüsst den ständerätlichen Entscheid und hofft auf eine rasche Bestätigung durch den Nationalrat.
Die Schaffung eines zentralen Registers für Familienzulagen ist unter Dach. Der Ständerat schwenkte bei dieser letzten Differenz auf die Linie des Nationalrates ein, wonach der Bund neben dem Aufbau des Registers auch dessen Betrieb zu finanzieren hat. Der Entscheid ist im Sinne des Schweizerischen Arbeitgeberverbands.