Ende April 2010 lebten 1,076 Mio. Ausländerinnen und Ausländer aus EU-/EFTA-Staaten in der Schweiz. Die Zunahme dieser Personen sank um 35%, was vorab auf die abgeschwächte Konjunktur zurückzuführen ist.
Der Ständerat ist dem Nationalrat gefolgt und hat entschieden, dass Ausländerinnen und Ausländer mit einem Schweizer Hochschulabschluss leichter Zugang zum hiesigen Arbeitsmarkt erhalten sollen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Schritt.
Die Erholung am schweizerischen Arbeitsmarkt setzt sich fort. Gemäss den Erhebungen des SECO ist die Arbeitslosenquote gegenüber März um 0,2 Prozentpunkte auf 3,8% gesunken. Dank einer erfolgreichen Arbeitsvermittlung konnten der Anstieg der Langzeitarbeitslosigkeit und die Aussteuerungen im schwierigen Jahr 2009 in Grenzen gehalten werden.
Die Konjunktur-Experten des Bundes halten am Szenario einer langsam fortschreitenden Erholung der Schweizer Wirtschaft fest. Während sie die Wachstumsaussichten für 2010 sogar noch leicht besser als bisher einschätzen, sehen sie die Risiken im Aussenhandel gestiegen. Die Aussichten für den Arbeitsmarkt haben sich laut SECO weiter aufgehellt.
Der Ständerat ist bei der 11. AHV-Revision weiterhin an einem Kompromiss mit dem Nationalrat interessiert und will Mittel für Frühpensionierungen bereitstellen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst die Bemühungen, eine Lösung zu finden. Er hält jedoch an den Zielen der Revision fest und plädiert für eine nachhaltige Finanzierung der AHV.
Im Jahr 2009 wurden in der Schweiz 11 600 Konkurse eröffnet. Damit stieg diese Zahl so stark wie seit 10 Jahren nicht mehr. Die Gesamtverluste hingegen sanken deutlich auf 2,2 Mrd. Fr.; diese Zahl lag im Vergleich zum Vorjahr um 12 % tiefer.