Der Schweizer Aussenhandel wuchs im Mai 2010 kräftig. Gemäss der Eidgenössischen Zollverwaltung stiegen die Exporte trotz einem schwachen Euro, und auch die Importe legten zu.
Der produktive Nutzen von Lernenden einer zweijährigen beruflichen Grundbildung mit eidgenössischem Berufsattest übersteigt im Durchschnitt die Ausbildungskosten der Betriebe. Zwischen den untersuchten Berufen bestehen jedoch erhebliche Unterschiede, kommt die erste Studie dieser Art zum Schluss.
Im Jahre 2009 lebten 1,68 Mio. Ausländer ständig in der Schweiz, das entspricht 21,6% der Wohnbevölkerung. Davon stammt 1 Mio. aus EU- und Efta-Staaten. Jede vierte erwerbstätige Person in der Schweiz hat einen ausländischen Pass.
Der Bundesrat will an der bewährten geltenden Ferienregelung festhalten und empfiehlt die Volksinitiative „6 Wochen Ferien für alle“ ohne Gegenentwurf zur Ablehnung. Er hat eine entsprechende Botschaft zuhanden des Parlaments verabschiedet. Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt die Haltung des Bundesrats und spricht sich ebenfalls klar gegen die Initiative aus.
Die Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich erwartet, dass die Schweizer Wirtschaft in diesem Jahr um 1,8% wachsen wird. Sie erachtet aber die Risiken für 2011 als hoch. Die Prognose für die Arbeitslosenquote wurde nochmals nach unten korrigiert.
Der Bundesrat hat entschieden, den Beitragssatz für die Erwerbsersatzordnung (EO) vom 1. Januar 2011 bis Ende 2015 von heute 0,3 auf 0,5 Lohnprozente anzuheben. Damit soll den zusätzlichen Ausgaben der EO für die Mutterschaftsentschädigung Rechnung getragen werden. Die Erhöhung ist je zur Hälfte von den Arbeitgebern und Arbeitnehmenden zu tragen.