Der Bund will mit dem Familienzulagenregister dafür sorgen, dass für das gleiche Kind nicht mehrfach Familienzulagen bezogen werden. Das Register startet am 1. Januar 2011. Arbeitgeber und Eltern können über einen beschränkten Internet-Zugang überprüfen, ob und über welche Familienausgleichskasse für ein Kind bereits Zulagen bezogen werden.
Der Anteil der Sozialhilfebezüger an der Gesamtbevölkerung stieg im Jahr 2009 von 2,9 auf 3% leicht an. Gemäss der Sozialhilfestatistik 2009 entsprach dies 230 019 Betroffenen. Besonders zugenommen hat die Zahl der Sozialhilfebezüger in der Altersgruppe der 56- bis 64-Jährigen.
Die Schweizer Wirtschaft ist wieder investitionsfreudiger. Die Unternehmen investierten im zu Ende gehenden Jahr durchschnittlich 7% mehr. Einen grossen Nachholbedarf gibt es insbesondere in der Industrie. Laut KOF dürften die Investitionen im nächsten Jahr um 4% steigen.
Seit Inkrafttreten der 5. IV-Revision haben Patienten mit organisch nicht erklärbaren Schmerzstörungen keinen Anspruch mehr auf eine Rente. Der Nationalrat will auch Renten überprüfen lassen, die bei solchen Diagnosen vor dem Jahr 2008 gesprochen wurden.
Die Einnahmen aller Sozialversicherungen in der Schweiz betrugen im Jahr 2008 151 Mrd. Franken, die Ausgaben 124 Mrd. Franken. Die Sozialleistungsquote fiel auf 20,5%, nachdem sie 2005 noch 22,3% betragen hatte. Damit wuchsen laut Bundesamt für Sozialversicherungen die Sozialleistungen zum dritten Mal in Folge weniger stark an als das Bruttoinlandprodukt.
Die neue Publikation «Reintegrationsleitfaden Unfall» des Schweizerischen Versicherungsverbands ist ein Instrument für alle, die Verunfallte auf ihrem Weg zur Genesung begleiten. Als Hilfsmittel soll sie dazu dienen, beim Heilverlauf nach einem Unfall Abweichungen in Bezug auf den Normalfall zu erkennen.