Familienexterne Kinderbetreuungsangebote sollen weiterhin von Bundesgeldern profitieren: Der Nationalrat hat den Vorstoss seiner zuständigen Kommission zur nochmaligen Verlängerung des Bundesgesetzes über Finanzhilfen für familienergänzende Kinderbetreuung angenommen. Die Arbeitgeber erachten diese Investition als sinnvoll, um die Erwerbstätigkeit von Eltern zu erleichtern.
Missbräuchliche Lohn- und Arbeitsbedingungen bei Arbeitskräften aus dem Ausland sowie Schwarzarbeit können wirksam und gezielt bekämpft werden. Der Befund des Staatssekretariats für Wirtschaft zur Umsetzung der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit und des Schwarzarbeitsgesetzes zeigt auch, dass die Verbesserungen des Vollzugs, insbesondere die risikobasierte Kontrollstrategie, greifen.
Auch der Nationalrat spricht sich gegen die Selbstbestimmungs-Initiative aus. Die Arbeitgeber begrüssen diesen Entscheid insbesondere mit Blick auf die Personenfreizügigkeit und die weiteren bilateralen Verträge mit der EU: Sie sind für die hiesige Volkswirtschaft zentral, aber durch die Initiative gefährdet.
Mit wuchtigen 77,3 Prozent haben die Stadtzürcher Stimmberechtigten einem Kredit für den Ausbau von Tagesschulen zugestimmt. Ab dem Schuljahr 2019/20 wird gestaffelt für 24 weitere Schulen ein Tagesschulangebot eingeführt. Bisher wurde dieses an sechs Schulen getestet und stiess weitum auf grosse Akzeptanz. Finanziert wird das Projekt ausschliesslich mit staatlichen Mitteln.
Der dritte internationale Berufsbildungskongress in Winterthur war ein voller Erfolg. Die Schweizer Berufsbildung konnte sich einem internationalen Publikum von seiner besten Seite präsentieren. Wegen der Digitalisierung wird eine arbeitsmarktorientierte Bildung weiter an Bedeutung gewinnen.
Die Arbeitgeber unterstützen den Vorschlag des Bundesrats, die Mutterschaftsentschädigung bei einem längeren Spitalaufenthalt des Neugeborenen zu verlängern. Die Neuregelung entlastet betroffene Mütter und entbindet Arbeitgeber von ihrer Lohnfortzahlungspflicht.