In Notfällen oder infolge betrieblicher Notwendigkeiten muss für Vorgesetzte eine Erreichbarkeit der Arbeitnehmenden in der Freizeit weiterhin möglich sein. Dafür sprach sich in der Winterssession 2024 auch der Nationalrat aus: Er hat eine Motion, welche ein «Recht auf Nichterreichbarkeit ausserhalb der Arbeitszeit» forderte deutlich abgelehnt.
Per 1. Januar 2025 tritt unter anderem die zweite Etappe der AHV-21-Reform in Kraft: Das Referenzalter der Frauen wird um drei Monate erhöht. In der 3. Säule können ab nächstem Jahr Beiträge auch rückwirkend einbezahlt werden.
Das Bundesgericht entscheidet heute, dass der Berechnungsfehler betreffend die AHV-Prognose nicht zur Wiederholung der AHV 21-Abstimmung führt. Die Arbeitgeber begrüssen diesen Entscheid: Eine Annullierung der Abstimmung hätte unverhältnismässigen Aufwand bedeutet und zahlreiche Fragen zum weiteren Vorgehen aufgeworfen.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt bezüglich der Umsetzung der parlamentarischen Initiative «Mehr Gestaltungsfreiheit bei Arbeit im Homeoffice» die Zielsetzung, wonach Arbeitnehmende durch die Lockerung des Arbeitsgesetzes Arbeit und private Verpflichtungen besser miteinander vereinbaren können. Insbesondere eine Ausweitung des Tageszeitrahmens auf 17 Stunden und die Möglichkeit, freigenommene Tage teilweise am Sonntag nachzuholen, erachtet er als sinnvoll.
Der Ständerat befasste sich in der Wintersession 2024 mit dem Entwurf zur finanziellen Unterstützung der familienexternen Kinderbetreuung. Der Ständerat spricht sich für ebendiese Zulagen aus. Die Arbeitgeber begrüssen eine zeitgemässe Lösung zur Finanzierung der externen Kinderbetreuung im Grundsatz, die Kosten dafür dürfen aber nicht nur auf die Arbeitgeber abgewälzt werden.
Die Bildungsgänge und Abschlüsse der höheren Berufsbildung fördern die Karrierechancen von Personen mit Berufsausbildung und werden von den Arbeitgebern unterstützt. Das zeigen neue Daten des Bundesamtes für Statistik. Zum Erhalt und zur weiteren Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz ist es elementar, diesen Ausbildungsweg weiter zu stärken.