Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Nationalrats hat keine Entscheidung in Bezug auf die Hinterlassenenrenten getroffen. Sie hat sich für eine Aufschiebung entschieden, bis die Botschaft zur Initiative «Ja zu fairen Renten auch für Ehepaare» vorliegt. Aus Sicht des Schweizerischen Arbeitgeberverbands macht das Aufschieben und Verknüpfen von verschiedenen politischen Geschäften in der 1. Säule den Anschein einer gestarteten AHV-Reform.
Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur des Ständerats hat einen Vorschlag zur Unterstützung der familienergänzenden Kinderbetreuung vorgelegt. Das Modell überzeugt in vielen Punkten, aber eine Finanzierungslösung durch die Arbeitgeber ist abzulehnen.
Der Bundesrat hat entschieden, dass neu das nachträgliche Einkaufen in die Säule 3a möglich ist. Die Arbeitgeber begrüssen diesen Entscheid, da damit das individuelle und selbstverantwortliche Alterssparen gefördert wird. Dies ist entscheidend für eine solide Vorsorge und die Nachhaltigkeit des Schweizer Drei-Säulen-Systems.
Die Schweiz ist auf Zuwanderung angewiesen, um ihren Arbeitskräftebedarf zu decken. Um diese auf ein akzeptables Mass zu begrenzen, steht für die Wirtschaft die optimale Ausschöpfung des inländischen Potenzials und der Produktivität im Zentrum. Der Schweizerische Arbeitgeberverband und Economiesuisse präsentieren dazu in einem neuen Papier die Fakten, Herausforderungen, Massnahmen und Hürden.
Die heute kommunizierten Fortschritte in den Verhandlungen mit der Europäischen Union sind zu begrüssen. Die noch ungelösten Probleme müssen weiter hart verhandelt werden, um ein Paket zu erzielen, dass vor dem Volk standhält.
Das Staatssekretariat für Wirtschaft hat die Liste mit den meldepflichtigen Berufen für das Jahr 2025 veröffentlicht. Durch den leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit nimmt auch die Zahl der meldepflichtigen Berufe zu.