Mit dem Institutionellen Rahmenabkommen (InstA) und der Kündigungsinitiative der SVP hat sich die Schweiz im ersten Halbjahr 2020 gleich zweimal die Gretchenfrage zu stellen: Wie soll sich unser Binnenland künftig gegenüber seinem grössten Handelspartner, der EU, positionieren? Bundespräsident Ueli…
Der Nationalrat hat den parlamentarischen Initiativen «Für eine moderne Sozialpartnerschaft» entgegen der Empfehlung seiner Kommission Folge gegeben. Damit sollen die Regeln für die Allgemeinverbindlichkeit von Gesamtarbeitsverträgen modernisiert werden. Tatsächlich wird die Dominanz grosser Unternehmen mit vielen Arbeitnehmern und nicht die Sozialpartnerschaft gestärkt.
Am meisten Sorgen machen sich die Schweizer um ihre Altersvorsorge. Dies hat knapp die Hälfte der Befragten beim diesjährigen Credit Suisse Sorgenbarometer gesagt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt diese Sorgen ernst und liefert die Lösung: den Sozialpartnerkompromiss.
Nach dem Nationalrat sprach sich der Ständerat ohne Gegenstimme für einen Betreuungsurlaub für schwer kranke Kinder und andere Familienmitglieder aus. Der Schweizerische Arbeitgeberverband nimmt diesen von allen Parteien getragenen Entscheid zum weiteren Ausbau des Sozialstaats zur Kenntnis.
Falls es zu einem ungeregelten Brexit kommt, muss dem damit einhergehenden Wegfall des Abkommens über die Personenfreizügigkeit (FZA) sofort aufgefangen werden. Deshalb unterstützt der Schweizerische Arbeitgeberverband (SAV) das Ersatzabkommen und befürwortet seine rasche Genehmigung durch die Bundesversammlung.
Die Zahl der Kontingente für Erwerbstätige aus Drittstaaten und Dienstleistungserbringer aus EU-/EFTA-Staaten werden im Jahr 2020 unverändert weitergeführt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid der Landesregierung, weil er berücksichtigt, dass die Schweizer Wirtschaft genügend hoch qualifizierte Fachkräfte aus Drittstaaten rekrutieren können muss.