Neue Funktionen auf dem Portal der Arbeitslosenversicherung
Das Portal www.treffpunkt-arbeit.ch der Arbeitslosenversicherung wartet mit neuen und verbesserten Angeboten auf – auch für Arbeitgeber. So haben diese Zugriff auf den grössten Kandidatenpool der Schweiz, wie das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) mitteilt.
| Barbara Zimmermann-Gerster
Das Portal der Arbeitslosenversicherung www.treffpunkt-arbeit.ch bietet Stellensuchenden und Arbeitgebern ab sofort neue Funktionen. Um den wachsenden Bedürfnissen der Besucher gerecht zu werden, wurde die Webseite noch zielgerichteter auf die verschiedenen Benutzergruppen zugeschnitten. Wer Stellen sucht, bekommt neu eine Trefferliste, die alle in der Schweiz im Internet verfügbaren Angebote mit Quellenangabe enthält. Arbeitgeber können jederzeit online auf den grössten Kandidatenpool der Schweiz zugreifen.
Speziell bei der Jobsuche und dem Erfassen offener Stellen ist die Benutzerfreundlichkeit erhöht worden. Zudem sind die Inhalte übersichtlicher dargestellt. Informative Texte, nützliche Broschüren und Formulare runden das Online-Angebot von Regionalen Arbeitsvermittlungszentren und Arbeitslosenkassen ab, das von der Direktion für Arbeit im Seco bereitgestellt wird.
Mehr Jugendliche auf Stellensuche
Gemäss den neusten Erhebungen des Seco waren Ende August 2012 119 823 Arbeitslose bei den Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrieben, 3529 mehr als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote stieg damit von 2,7 auf 2,8 Prozent. Gegenüber dem Vorjahresmonat erhöhte sich die Arbeitslosigkeit um 8136 Personen (+7,3%).
Die Jugendarbeitslosigkeit erhöhte sich um 3246 Personen (+19,6%) auf 19 779. Dieser markante Anstieg ist auf saisonale Gründe zurückzuführen, da im August die Lehrverhältnisse enden und nicht alle Lehrabgängerinnen und -abgänger eine nahtlose Lösung finden. Üblicherweise normalisiert sich die Situation bei den 15- bis 24-Jährigen in den folgenden Monaten wieder. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren 1703 Jugendliche (+9,4%) mehr arbeitslos.
Ihre Ansprechperson
Barbara Zimmermann-Gerster
Ressortleiterin Sozialpolitik und Sozialversicherungen
Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den eingeschlagenen Weg bei der Reform der Hinterlassenenrenten. Gleichzeitig unterstützt er, dass die Auswirkungen der vom Nationalrat beschlossenen massiven Ausbauvorhaben insbesondere im Behindertengleichstellungsgesetz vertieft untersucht werden. Die neuen Verpflichtungen für Arbeitgeber drohen unverhältnismässige Kosten, Rechtsunsicherheit und Bürokratie zu verursachen, was Inklusion mehr hemmt als fördert. Hier erwarten die Arbeitgeber eine deutliche Korrektur.
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Eine neue Studie des Bundesamts für Sozialversicherungen untersucht, wie die berufliche Wiedereingliederung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in den ersten Arbeitsmarkt verbessert werden kann. Sie zeigt: Arbeitgeber engagieren sich stark, benötigen aber eine konsequentere fachliche Unterstützung durch die IV. Entscheidend sind eine bessere Zusammenarbeit mit den behandelnden Fachpersonen sowie individuelle und betrieblich tragfähige Lösungen.
Der Nationalrat hat zwei Kommissionsinitiativen der SGK-N Folge gegeben, die den Sparbeginn in der beruflichen Vorsorge vorziehen, beziehungsweise die heutigen vier Gutschriftensätze auf zwei reduzieren wollen. Aus Sicht des Arbeitgeberverbands ist das Anliegen dahinter zwar nachvollziehbar, darf aber nicht gesondert angegangen werden, sondern muss in eine umfassende Betrachtung eingebettet werden. Werden Parameter in der beruflichen Vorsorge isoliert verändert, droht das System in Schieflage zu geraten, ohne dass ein klarer Mehrwert entsteht.