Mehr Kosten für Ergänzungsleistungen zur AHV und IV
Die Kosten für die existenzsichernden Ergänzungsleistungen zur AHV und IV betrugen im vergangenen Jahr rund 2 Mrd. Franken und waren damit um 2,7% höher als 2010. Diese Zunahme ist einerseits auf die grössere Zahl der EL-Beziehenden zurückzuführen, anderseits auf die Erhöhung der Vermögensfreibeträge per 1. Januar 2011.
| Barbara Zimmermann-Gerster
179 100 Personen erhielten im Jahr 2011 eine Ergänzungsleistung zur AHV-Rente. Das sind 7600 Personen mehr als Ende 2010, wie das Bundesamt für Sozialversicherungen (BSV) mitteilte. Der Anteil der Personen mit einer AHV-Rente, die auf eine EL angewiesen sind, liegt damit weiterhin bei rund 12%, also auf dem gleichen Niveau wie die letzten 10 Jahre.
108 500 Personen bezogen eine EL zur IV-Rente. Das sind 2900 Personen mehr als im Vorjahr. Der Anteil an IV-Rentnern, die eine EL benötigten, stieg somit um 1,6 Prozentpunkte auf rund 40%.
Fünf Achtel der Kosten für Ergänzungsleistungen, also rund 1,3 Mrd. Franken, trägt der Bund, den Rest tragen die Kantone.
Ihre Ansprechperson
Barbara Zimmermann-Gerster
Ressortleiterin Sozialpolitik und Sozialversicherungen
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