Am 12. November öffnen wieder hunderte von Unternehmen und Organisationen in der ganzen Schweiz für Kinder von der fünften bis zur siebten Klasse ihre Türen. Zahlreiche Mädchen und Jungen aus diesen Schuljahren werden an diesem Tag ihre Eltern oder andere Bezugspersonen an die Arbeit begleiten oder an spannenden Spezialprojekten teilnehmen.
| Nicole Meier
Ziel des Zukunftstages ist es, junge Menschen auf die Vielfalt der Berufsperspektiven aufmerksam zu machen und ihr Interesse für Arbeitsbereiche und Funktionen zu wecken, die sie bei der Berufswahl und Zukunftsgestaltung noch zu wenig in Betracht ziehen – sei es, weil sie die Berufsfelder zu wenig kennen oder sie als unpassend zu ihrem Geschlecht erachten. Der Zukunftstag stärkt den Mut und das Selbstvertrauen junger Menschen, sich bei ihrer Berufswahl und Zukunftsgestaltung an ihren tatsächlichen Wünschen und Talenten statt an stereotypen Rollenbildern zu orientieren. Er trägt ausserdem zur Gleichstellung der Geschlechter bei.
In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Betriebe zur erfolgreichen Umsetzung des Zukunftstages beigetragen. Die Erfahrungen haben gezeigt, dass es kein aufwendiges Programm braucht, dass der Tag zum Erfolg wird. Während des Zukunftstages sind primär die Eltern und Begleitpersonen für die Betreuung der Mädchen und Jungen zuständig.
Ihre Ansprechperson
Nicole Meier
Ressortleiterin Bildung und Berufliche Aus- und Weiterbildung
Der Ständerat setzt bei der Entlastung der Lehrbetriebe sowie bei Weiterbildung und Umschulung auf Prüfung statt auf Ausbau. Er verzichtet damit auf vorschnelle neue Förderinstrumente und zusätzliche staatliche Strukturen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diesen Kurs.
Die Kompetenzen der Jugendlichen in Lesen und Mathematik gehen weiter zurück. Dies bestätigen die heute veröffentlichten PISA-Ergebnisse 2025 und deckt sich mit den Erfahrungen der Lehrbetriebe, wie eine kürzlich publizierte Umfrage der Wirtschaftsverbände zeigte. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist klar: Die Grundkompetenzen der Jugendlichen müssen wieder stärker ins Zentrum rücken, denn sie bilden die Grundlage für erfolgreiche Bildungsabschlüsse, die Fachkräftesicherung und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.
Sinkende Grundkompetenzen am Ende der obligatorischen Schulzeit werden für die Berufsbildung zunehmend zur Herausforderung. Eine Befragung der Wirtschaftsverbände zeigt deutliche Defizite, insbesondere beim Schreiben und in Mathematik. Fehlende Grundlagen erschweren die Rekrutierung geeigneter Lernender und erhöhen den Betreuungsaufwand. Die Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen und halten mehrheitlich an ihrer Ausbildungsbereitschaft fest. Dennoch gibt bereits jedes fünfte Unternehmen an, aufgrund dieser Entwicklung weniger Lernende auszubilden oder ausbilden zu wollen.
Als Sommerserie publiziert der Schweizerische Arbeitgeberverband einzelne Beiträge des kürzlich publizierten Jahresberichts in leicht gekürzter oder aktualisierter Form. Die duale Berufsbildung ist ein tragender Pfeiler des Schweizer Arbeitsmarkts. Ihr Erfolg beruht auch auf dem Berufs-…