SwissSkills: Wo sich Berufsbildungstalente unter Beweis stellen können
An den SwissSkills 2025 in Bern zeigen rund 1’100 junge Berufstalente in 150 Disziplinen ihr Können. Die besten Fachleute werden zum Schluss prämiert. Daneben können die Berufe von den Besucherinnen und Besuchern auch selbst erfahren und ausprobiert werden.
Die SwissSkills 2025 bieten aber noch mehr: Die Besucherinnen und Besucher können alle Berufe auch selbst erleben und sich in den unterschiedlichsten Disziplinen üben. Wie wäre es mit Plattenlegen, Mediamatics oder den Arbeiten einer Landwirtin? In den sogenannten «Try a Skill»-Zonen, können die Berufe hautnah erlebtwerden.
Von der einen Meisterschaft zur nächsten
Nicht nur auf Schweizer Ebene messen sich die jungen Personen. Letzte Woche fanden die EuroSkills in Herning statt. Dort brillierte die Schweizer Delegation und holte 11 Medaillen aus 14 Disziplinen. Während den laufenden SwissSkills werden die Kandidatinnen und Kandidaten für die nächste grössere Herausforderungen auserkoren: Im September 2026 können sich die besten Berufstalente an den WorldSkills in Shanghai, China messen.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband wünscht allen Teilnehmenden der SwissSkills viel Erfolg und freut sich auf die kommenden Wettkampftage.
Ihre Ansprechperson
Nicole Meier
Ressortleiterin Bildung und Berufliche Aus- und Weiterbildung
Der Ständerat setzt bei der Entlastung der Lehrbetriebe sowie bei Weiterbildung und Umschulung auf Prüfung statt auf Ausbau. Er verzichtet damit auf vorschnelle neue Förderinstrumente und zusätzliche staatliche Strukturen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst diesen Kurs.
Die Kompetenzen der Jugendlichen in Lesen und Mathematik gehen weiter zurück. Dies bestätigen die heute veröffentlichten PISA-Ergebnisse 2025 und deckt sich mit den Erfahrungen der Lehrbetriebe, wie eine kürzlich publizierte Umfrage der Wirtschaftsverbände zeigte. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist klar: Die Grundkompetenzen der Jugendlichen müssen wieder stärker ins Zentrum rücken, denn sie bilden die Grundlage für erfolgreiche Bildungsabschlüsse, die Fachkräftesicherung und die Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz.
Sinkende Grundkompetenzen am Ende der obligatorischen Schulzeit werden für die Berufsbildung zunehmend zur Herausforderung. Eine Befragung der Wirtschaftsverbände zeigt deutliche Defizite, insbesondere beim Schreiben und in Mathematik. Fehlende Grundlagen erschweren die Rekrutierung geeigneter Lernender und erhöhen den Betreuungsaufwand. Die Unternehmen investieren erhebliche Ressourcen und halten mehrheitlich an ihrer Ausbildungsbereitschaft fest. Dennoch gibt bereits jedes fünfte Unternehmen an, aufgrund dieser Entwicklung weniger Lernende auszubilden oder ausbilden zu wollen.
Als Sommerserie publiziert der Schweizerische Arbeitgeberverband einzelne Beiträge des kürzlich publizierten Jahresberichts in leicht gekürzter oder aktualisierter Form. Die duale Berufsbildung ist ein tragender Pfeiler des Schweizer Arbeitsmarkts. Ihr Erfolg beruht auch auf dem Berufs-…