Die berufliche Eingliederung durch die IV gewinnt im Kontext der Coronakrise zusätzlich an Bedeutung. Eine Studie des Think Tanks Avenir Suisse zeigt erhebliche kantonale Unterschiede bei Einsatz und Erfolg der Eingliederungsmassnahmen. Die Arbeitgeber befürworten eine effiziente, verantwortungsbewusste und transparente Eingliederung. In ihrem Engagement unterstützen sie das Netzwerk Compasso.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband unterstützt den bundesrätlichen Entscheid, wonach individuelle Tests weitgehend kostenpflichtig werden. Der Dachverband begrüsst zudem, dass der Einsatz des Zertifikats im Arbeitsbereich geprüft wird. Diese Massnahmen sind wichtig, um einen weiteren Lockdown zu verhindern.
Um die bisherigen Erfolge in der Bekämpfung der Corona-Pandemie nicht zu verspielen, muss die Schweiz ihre Impfquote weiter erhöhen. Der Schweizerische Gewerbeverband, der Schweizerische Arbeitgeberverband und economiesuisse appellieren deshalb gemeinsam an die Bevölkerung, von den Impfangeboten weiterhin Gebrauch zu machen. Sonst drohen angesichts der neusten epidemiologischen Entwicklungen nach Ansicht der drei Dachverbände wieder einschneidende Belastungen in Gesundheitssystem, Gesellschaft und Wirtschaft. Die Dachverbände rufen Arbeitgeberinnen und -arbeitgeber dazu auf, Impfungen wenn nötig auch während der Arbeitszeit zu ermöglichen.
An ihrer gestrigen Sitzung hat die eidgenössische Kommission für berufliche Vorsorge beschlossen, dem Bundesrat eine Beibehaltung des Mindestzinssatzes von heute 1,0 Prozent für das Jahr 2022 zu empfehlen. Das Korsett für Vorsorgeeinrichtungen, die nahe an den gesetzlichen Mindestbestimmungen operieren, wird damit noch enger.
In loser Folge stellen wir die Mitarbeiter der Geschäftsstelle des Schweizerischen Arbeitgeberverbands vor. Daniella Lützelschwab leitet das Ressort Arbeitsmarkt und Arbeitsrecht. Sie spricht im folgenden Interview über den Mehrwert in Zeiten von Covid-19, nützlichen Erfahrungen aus ihrer Zeit bei Swissmem und den sich lohnenden Einsatz zugunsten einer guten Arbeitgeberpolitik.
Die zuständige Kommission des Nationalrats hat mit ihren Beschlüssen den bundesrätlichen Vorschlag zur Reform der beruflichen Vorsorge unverantwortlich zerzaust. Der Vorlage droht damit das gleiche Schicksal, wie allen Reformbemühungen der letzten zwei Jahrzehnte: Ein jämmerliches Scheitern. Die Kommission bewirkt mit ihren Entscheidungen Rentenkürzungen, verzichtet auf Verbesserungen für Versicherte mit Vorsorgelücken – insbesondere Frauen – und ermöglicht Steuerschlupflöcher. Diese Entscheide führen zu hohen Kosten für Versicherte mit tiefen und mittleren Löhnen. Die Geringschätzung des Kompromisses durch die Kommission kommt die Versicherten und die Arbeitgeber teuer zu stehen.