Der Bundesrat hat entschieden, die Ventilklausel des Freizügigkeitsabkommens gegenüber Staatsangehörigen aus alten EU-Staaten auch kommenden Juni nicht anzurufen. Eine Beschränkung der Zuwanderung dränge sich nicht auf, ist er überzeugt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.
Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) zeichnet ein zuversichtliches Bild von der Erholung der Schweizer Wirtschaft. Die Belebung sei unter anderem einem starken Export und einer wachsenden Binnennachfrage zu verdanken.
Die Kommission für soziale Sicherheit und Gesundheit des Ständerats hiess das erste Massnahmenpaket der 6. IV-Revision mit kleinen Änderungen gut. Mit diesen Massnahmen will der Bundesrat langfristig 500 Mio. Fr. pro Jahr bei der Invalidenversicherung (IV) sparen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.
Arbeitslose haben ab 1. Juni höhere Beiträge für ihre berufliche Vorsorge (BVG) zu leisten. Der Bundesrat hat beschlossen, den Beitrag von 0,8 % auf 2,5 % des koordinierten Tageslohnes zu erhöhen. Die Hälfte davon zahlt der Arbeitslosenversicherungsfonds.
Der erste nationale «Home Office Day» vom 18. Mai hatte zum Ziel, Arbeitgeber und Arbeitnehmende für die Arbeit von zuhause zu motivieren. Viele folgten dem Aufruf, sie leisteten damit einen Beitrag zu einer höheren Lebensqualität und zu einer geringeren Umweltbelastung.
In der Anhörung des Eidgenössischen Volkswirtschaftsdepartements zum Entwurf zu einem gesamtschweizerischen Normalarbeitsvertrag mit verbindlichen Mindestlöhnen für die Hausangestellten vertritt der Schweizerische Arbeitgeberverband eine ablehnende Haltung.