Die Schweizer Wirtschaft verzeichnete 2009 im Sog der Krise einen signifikanten Rückgang des Bruttoinlandproduktes. Das geht aus den ersten Schätzungen der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung des Bundesamts für Statistik hervor.
Der Aufwärtstrend bei den kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in der Schweiz hält an. Im zweiten Quartal konnten die KMU ihre Umsätze im Vergleich zum Vorjahr steigern, wie eine Umfrage ergab.
Im Krisenjahr 2009 waren in der Schweiz durchschnittlich 5,7% der jungen Erwachsenen arbeitslos. Rund drei Viertel von ihnen fanden jedoch innerhalb von sechs Monaten wieder eine neue Arbeitsstelle, wie der Bundesrat in einem Bericht über Jugendarbeitslosigkeit schreibt.
Körperliche oder psychosoziale Risiken am Arbeitsplatz sowie Angst vor Arbeitslosigkeit sind ein Gesundheitsrisiko. Dies geht aus der Gesundheitsbefragung 2007 des Bundesamtes für Statistik (BFS) hervor.
Der Bundesrat an einer Klausursitzung beschlossen, dass die Schweiz im Verhältnis zur EU weiterhin den bilateralen Weg gehen soll. Dieser bleibe das innenpolitisch am breitesten abgestützte Instrument der Europapolitik.
Die Schweizer Exporte, wichtiger Motor des Wirtschaftsaufschwungs, verloren im Juli leicht an Dynamik. Nach dem rasanten Start zum Jahresbeginn nahmen die Ausfuhren um 3,7% auf 16,8 Mrd. Fr. zu.