Der höheren Berufsbildung fehlt ein integriertes Förderkonzept. Das heutige unübersichtliche Subventionsgeflecht und der Ruf nach mehr staatlicher Unterstützung machen eine echte Gesamtschau zwischen Arbeitsmarkt und Staat nötig.
Die Invaliden- und Hinterlassenenrenten der obligatorischen Unfallversicherung bleiben per 1. Januar 2011 gleich, weil sich seit der letzten Anpassung der Renten im Januar 2009 keine Teuerung mehr ergeben hat.
Die Schweiz kennt trotz einem gut ausgebauten System der sozialen Absicherung auch Armut. Für die Betroffenen bedeutet das oft Ausgrenzung und Stigmatisierung. Ihre Situation soll nun verbessert werden. Dieses Ziel wurde an der ersten nationalen Armutskonferenz in Bern formuliert.
Travail.Suisse will Betriebe mit mehr als zehn Mitarbeitenden verpflichten, Behinderte anzustellen. Wer die Quote von 2,5% der Stellen nicht erfülle, müsste eine Abgabe zahlen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband setzt jedoch auf die neuen gesetzlichen Instrumente der 6. IV-Revision, auf einen Mentalitätswechsel und die freiwilligen Integrationsanstrengungen.
Die Zahl der Arbeitslosen blieb im Oktober mit knapp 140 000 stabil, die Arbeitslosenquote verharrte bei 3,5%. Gesunken ist hingegen die Jugendarbeitslosigkeit in der Schweiz. Auch die Kurzarbeit schrumpfte deutlich.