Das Staatssekretariat für Wirtschaft (Seco) hat seine Wachstumsprognose für die Schweiz erhöht. Die Ökonomen des Bundes rechnen neu mit einem Wachstum von 2,1% im laufenden Jahr. Doch sie sind auch besorgt wegen den Folgen des starken Frankens und der Atom-Katastrophe in Japan.
Der Geschäftsgang in der Schweizer Industrie verlief im vierten Quartal 2010 wiederum positiv. Die Produktion erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahresquartal um 6,1% und der Umsatz nahm um 4% zu.
Die «Women’s Empowerment Principles» (WEP) von UN Global Compact und UN Women sind in der Schweiz lanciert worden. Weltweit haben sich bis jetzt über 160 Unternehmensleitende mit ihrer Unterschrift zur Anwendung der WEP bekannt.
Der Bundesrat hat die revidierte Arbeitslosenversicherungsverordnung (AVIV) verabschiedet. Demnach gilt ein Monatsverdienst von 500 Franken, um die Leistungen der Arbeitslosenversicherung beanspruchen zu können. Gesetz und Verordnung treten am 1. April 2011 in Kraft.
Der Bundesrat hat die Botschaft zur Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen verabschiedet. Er empfiehlt, die Initiative abzulehnen. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist gleicher Meinung: Das seit dem 1. Mai 2010 gültige Bundesgesetz zum Schutz vor Passivrauchen reicht aus, eine neue Regelung ist nicht nötig.
Der Übergang von der obligatorischen Schule in die nachobligatorische Ausbildung – Berufsbildung und allgemein bildende Schulen – wird in der Schweiz von vielen Jugendlichen als schwierig erlebt. Im Projekt «Nahtstelle» der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren (EDK) wurde dieser Übergang unter die Lupe genommen.