So viele Stellen wie im ersten Quartal 2011 wurden in der Schweiz seit Jahren nicht mehr ausgeschrieben. Nach Überwindung der hartnäckigen Stagnation in der zweiten Hälfte 2010 erreichte das Stellenangebot nun fast wieder das Niveau der Hochkonjunktur von 2008, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die «1:12 – Initiative» ab. Sie will in der Verfassung verankern, dass der höchste Lohn in einem Unternehmen nicht höher sein darf als das 12-fache des tiefsten Lohnes. Ein solcher Eingriff in die Lohnpolitik der Firmen ist durch nichts zu rechtfertigen – auch nicht durch Fehlentwicklungen bei Managerlöhnen. Die Bestimmung der Löhne liegt in der Verantwortung der Eigentümer oder Aktionäre, welche selber für die gesellschaftliche Akzeptanz der Lohnstrukturen sorgen müssen.
Mit einer Verfassungsänderung sollen die Kompetenzen in der Familienpolitik verschoben werden: Weg von Kantonen und Gemeinden – und hin zum Bund. Für differenzierte und pragmatische Lösungen ist der Weg zur eidgenössischen Uniformierung aber ein Holzweg.
Schweizer Arbeitnehmende zeigen eine hohe Bereitschaft zur Mobilität, wenn es um attraktive Arbeitsstellen geht. 40% sind für einen Umzug innerhalb der Schweiz besonders offen. Mehr als ein Drittel wäre auch bereit, für den Job in ein anderes Land zu ziehen, wie eine aktuelle Umfrage zeigt.
Der Swisscanto Pensionskassen-Monitor zeigt für das erste Quartal 2011 eine stabile Finanzierungssituation der schweizerischen Vorsorgeeinrichtungen. Diese haben die Währungsturbulenzen, die Unruhen in Nordafrika und die Japan-Katastrophe gut überstanden. Der Anteil der Kassen in Unterdeckung reduzierte sich nicht.
Nach dem Ständerat stimmte auch der Nationalrat dem Freihandelsabkommen der EFTA-Staaten mit Peru und einem Landwirtschaftsabkommen zu. Damit erhält die Schweizer Exportwirtschaft einen besseren Zugang zum peruanischen Markt.