Arbeitgeber nehmen den Umgang mit psychisch kranken Mitarbeitenden als weit verbreitetes Problem wahr. Sie fassen persönlichkeitsbedingte Schwierigkeiten oft als Problem des Charakters auf, dadurch werden die betroffenen Mitarbeitenden zu spät erfasst. Das zeigt eine Pilotstudie, an der über 1000 Personen – mehrheitlich Personalverantwortliche – teilnahmen.
Der Gewerkschaftsdachverband Travail Suisse fordert einen 20-tägigen bezahlten Vaterschaftsurlaub, damit sich Väter auf ihre neue Realität nach der Geburt eines Kindes einstellen könnten. Der Schweizerische Arbeitgeberverband lehnt die Forderung aus mehreren Gründen ab.
Der Bundesrat hat die neuen Finanzperspektiven der AHV zur Kenntnis genommen. Er geht nun davon aus, dass das Vermögen der AHV erst ab dem Jahr 2020 zu schmelzen beginnt. Dies wegen der Zuwanderung von ausländischen Arbeitskräften und dem Strukturwandel der Schweizer Wirtschaft.
Der Bundesrat stimmte der Verlängerung der Übergangsfrist im Rahmen der Abkommen über die Personenfreizügigkeit zu. Damit bleibt für Menschen aus Bulgarien und Rumänien der Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt mindestens bis Ende Mai 2014 beschränkt. Der Schweizerische Arbeitgeberverband begrüsst den Entscheid.
Nach Einführung des freien Personenverkehrs mit der EU wurden im vergangenen Jahr über 40 000 meldepflichtige Personen in Schweizer Betrieben kontrolliert. Die Überprüfung der Lohn- und Arbeitsbedingungen ergab mehr Verstösse. Der Schweizerische Arbeitgeberverband ist überzeugt, dass mit den flankierenden Massnahmen die Risiken des Lohn-/ Sozialdumpings beherrscht werden können.
Der Fachkräftemangel in der Schweiz ist struktureller Natur und wird sich weiter akzentuieren. Eine Auslegeordnung der Ursachen und der nötigen Gegenmassnahmen.