Fast zwei Drittel der vom Wirtschaftsprüfer Ernst & Young befragten kleinen und mittelgrossen Unternehmen (KMU) spüren negative Auswirkungen des starken Frankens. Doch sie zeigen Durchhaltewillen.
Die Gewerkschaft Travail Suisse nimmt die Verwaltungskosten in der beruflichen Vorsorge unter die Lupe: Jährlich flössen Milliarden an Lebensversicherer und Vermögensverwalter, derweil von den Versicherten Leistungskürzungen verlangt würden.
2010 haben mehr Städter Sozialhilfe bezogen als in den Vorjahren, allerdings weniger als vor der Krise befürchtet. Das grösste Risiko haben Geschiedene, Kinderreiche sowie ledige Männer.
Das Wachstum der Schweizer Wirtschaft dürfte zwar anhalten, aber spürbar schwächer werden. Zu dieser Schlussfolgerung kommt das Konjunkturbarometer der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF).
Der Schweizerische Gewerkschaftsbund und die ihm angeschlossenen Verbände fordern Lohnerhöhungen von zwei bis drei Prozent, mindestens aber 100 Franken pro Monat plus Ausgleich der Teuerung. Für den Schweizerischen Arbeitgeberverband ist die Lohnrunde 2012 von grossen wirtschaftlichen Unsicherheiten geprägt – wegen des steigenden Frankenkurses, der kritischen globalen konjunkturellen Entwicklung und der Schuldensituation in vielen Ländern. Die Lohnabschlüsse müssen daher den unterschiedlichen Voraussetzungen der Branchen und Betriebe Rechnung tragen.
Das Schweizer Bruttoinlandprodukt wuchs im vergangenen Jahr um 2,7 %. Generell konnte die Wertschöpfung im sekundären und tertiären Wirtschaftssektor gesteigert werden.