In der Schweiz wurden im vergangenen Jahr deutlich weniger Fälle von Schwarzarbeit aufgedeckt. Die Kantone kontrollierten zwar weniger Betriebe und Personen, dafür aber vertiefter. Zudem nahm die Zahl der Anmeldungen für das vereinfachte Abrechnungsverfahren markant zu.
Ende 2011 waren in den 115 grössten Schweizer Unternehmen 45% der Geschäftsleitungsmitglieder Ausländer – gleich viele wie im Vorjahr. Bei den Verwaltungsräten von 89 grossen Schweizer Unternehmen lag der Ausländeranteil bei 34%, was gegenüber dem Vorjahr einen Prozentpunkt Rückgang bedeutet. Solche und weitere Informationen gehen aus dem Schilling-Report 2012 hervor.
Eine Initiative verlangt vom Staat, dass dieser «für die Einführung eines bedingungslosen Grundeinkommens» sorgt. Das ist weder sinnvoll noch finanzierbar.
Die Arbeitslosigkeit in der Schweiz sank im April leicht auf 3,1%, Ende März hatte sie noch 3,2% betragen. Deutlich rückläufig waren die Zahlen bei den jugendlichen Arbeitslosen und den Langzeitarbeitslosen. Leicht mehr Betriebe waren im Februar von Kurzarbeit betroffen.
Die Geschäftslage der Firmen hat sich gemäss einer Umfrage der Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich (KOF) in den vergangenen Monaten stabilisiert. Die Betriebe rechnen in den nächsten Monaten mit einer leichten Belebung der Nachfrage.
Der Bundesrat muss prüfen, wie die Einhaltung der Vorschriften über den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz besser kontrolliert werden könnte. Der Nationalrat nahm ein Postulat mit dieser Forderung an.