Die betrieblich organisierte Grundausbildung bleibt ein Schweizer Erfolgsmodell. Gemäss einer Umfrage des kaufmännischen Verbands integrieren sich praktisch alle Abgänger der kaufmännischen Grundbildung nahtlos ins weitere Erwerbsleben. Die geringe Zahl stellensuchender Kaufleute verdeutlicht eindrücklich, dass der Übergang von der Lehre in den Arbeitsmarkt gelingt.
Die Aktienrechtsrevision ist überflüssig und kommt zur Unzeit. Darum schickt der Schweizerische Arbeitgeberverband die Vorlage zurück an den Absender. In seiner Stellungnahme zur Vernehmlassung unterstreicht er, dass der Wirtschaft in der jetzigen heiklen Wirtschaftslage keine weiteren vermeidbaren Regulierungskosten zugemutet werden können. Die vorgeschlagene Geschlechtervertretungen in Verwaltungsrat und Geschäftsleitung sind ein Bärendienst für die Anliegen der Frauen.
Nach der Aufhebung der Frankenuntergrenze durch die Schweizerische Nationalbank herrscht in der beruflichen Vorsorge Katzenjammer. Die Schuldigen sind schnell gefunden: ungehörige Regulierungen, falsche Parameter, die Mühlen der Gesetzgebung,… Die Liste der Klagen aus den Kreisen der beruflichen Vorsorge liesse…
Der Bundesrat hat die Verordnung über die Einführung des freien Personenverkehrs (VEP) angepasst: EU-/Efta-Staatsangehörige, die in der Schweiz eine Kurzaufenthaltsbewilligung zur Stellensuche beantragen, müssen über ausreichende finanzielle Mittel für ihren Lebensunterhalt verfügen. Die Änderung ist als Massnahme gegen Missbrauch bei der Zuwanderung zu begrüssen.
Für die schweizerischen Abschlüsse der Berufsbildung werden international verständliche englische Titelübersetzungen immer wichtiger. Ein vom Bund eingesetzter runder Tisch hat sich nun auf neue Bezeichnungen verständigt, die künftig die anerkannten Diplome ergänzen sollen.
Sie waren in den letzten Tagen wieder mit einer Selbstverständlichkeit zu lesen, die scheinbar keine Fragen offen lässt: Aussagen zur vermeintlichen Diskriminierung der Frauen in Sachen Entlöhnung. Dass Frauen 20 Prozent weniger verdienen als Männer, wurde unbesehen als Lohndiskriminierung…