Der Schweizerische Arbeitgeberverband will keine Lohndiskriminierung. Davon ist aber die begründbare Lohnungleichheit zwischen Frauen und Männern zu unterscheiden.
Der Bundesrat hat im Januar den Entwurf für eine Teilrevision des Berufsbildungsgesetzes in die Vernehmlassung geschickt. Damit erfolgt ein wichtiger Schritt zur Stärkung der höheren Berufsbildung. Die Vorarbeiten in den letzten Jahren wurden intensiv durch den Schweizerischen Arbeitgeberverband begleitet.
Der starke Franken ist kein Vorwand dafür, Arbeitszeiten zu verlängern oder Jobs ins Ausland zu verlagern, sagt Roland A. Müller im «Talk Täglich»-Interview. Angesichts der angespannten wirtschaftlichen Situation helfen diese Massnahmen den Unternehmen vielmehr, Arbeitsplätze zu sichern.
Der Ständerat hat als Zweitrat Vorstösse angenommen, die über gesetzliche Änderungen und über Bildungssteuerung inländische Arbeitskräfte fördern wollen. Die Stossrichtung ist heikel. Der Bundesrat hat nun bei der Umsetzung Augenmass zu beweisen.
Die Nutzung des Inländerpotenzials ist in aller Munde. Bundesrat Schneider-Ammann verwies anlässlich der Umsetzung der Masseneinwanderungsinitiative kürzlich auf ein bisher kaum diskutiertes Potenzial: dasjenige von Menschen mit Behinderung. Zu Recht?
Die Sendung «10vor10» hat festgestellt, dass grosse Unternehmen anteilsmässig weniger Lernende ausbilden als KMU. Ein generelles Problem ist das allerdings nicht – vielmehr Ausdruck einer bedarfsorientierten Ausbildungsstrategie. Und würden die Grossbetriebe ihre Ausbildungsaktivitäten forcieren, so hätten die KMU bald noch mehr Mühe, ihre Lehrstellen zu besetzen.