Die Lohnschere ist entgegen der gängigen Meinung nicht weiter aufgegangen in der Schweiz. Im Gegenteil: Sie schliesst sich. Dies zeigt eine Analyse des Forschungsinstituts BAK Basel und des Wirtschaftswissenschaftlichen Zentrums der Universität Basel.
Der Bund will die englischen Übersetzungen von Berufsbildungsabschlüssen verbessern. Stellenbewerber sollen es damit auf dem globalen Arbeitsmarkt leichter haben und internationale Unternehmen die Qualifikationen ihrer Mitarbeitenden besser kommunizieren können. Entsprechende Empfehlungen des Staatssekretariats für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) stossen auf breite Zustimmung – auch beim Schweizerischen Arbeitgeberverband.
Beim Kernkraftwerk Leibstadt sind viele Jobs hochspezialisiert – auch und vor allem wegen der hohen Sicherheitsstandards. Gut ausgebildete und erfahrene Mitarbeiter sind deshalb das A und O für das Unternehmen. Entsprechend ist dem Kernkraftwerk viel daran gelegen, dass seine Mitarbeiter – auch die älteren – dem Unternehmen treu bleiben.
Schwarzarbeit ist ein Problem. Die Gesetzesrevision zur verstärkten Bekämpfung von Schwarzarbeit ist deshalb grundsätzlich richtig. Sie sollte aber in erster Linie dazu genutzt werden, administrative Hürden und Hemmschwellen abzubauen. Bürokratische Abrechnungsverfahren und unverhältnismässige Sanktionen sind unzweckmässig.
Die Max Lehner & Co. AG, ein typisches, patronal geführtes Familienunternehmen in der Maschinenindustrie, beschäftigt zur Hälfte Personen über 45 Jahren und kann sogar auf eine Reihe pensionierter Mitarbeitender zählen. Für die Inhaber nichts Aussergewöhnliches: Sie machen damit sehr gute Erfahrungen und sind von der Win-Win-Situation überzeugt.
Im ersten Halbjahr 2015 kamen 5,4 Prozent weniger Ausländerinnen und Ausländer in die Schweiz als in derselben Periode des Vorjahres – und dies, obwohl die Wirtschaft noch gut lief und die Nachfrage nach Arbeitskräften gross war. Die verstärkten Bemühungen der Arbeitgeber um die im Inland verfügbaren Potenziale beginnen zu fruchten.